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    <title>a765f052ee8044448262b7e7b213ad5d</title>
    <link>https://www.privatpraxis-haufe.de</link>
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    <item>
      <title>Dopamin – zwischen Sucht und Mangel</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/dopamin</link>
      <description>Erfahre, wie Dopamin Motivation, Sucht und Glück beeinflusst – und wie du dein natürliches Dopamingleichgewicht im Alltag wiederfindest.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Dopamin ist kein Glückshormon – es ist das Hormon der Erwartung.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
             — Robert Sapolsky, Neurobiologe
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-pixabay-45848.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Was ist Dopamin wirklich – und warum wird es oft das „Glückshormon“ genannt?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dopamin – oft als „Glückshormon“ bezeichnet – ist in Wahrheit ein Neurotransmitter, also ein chemischer Botenstoff, der Signale zwischen Nervenzellen überträgt. Er spielt eine zentrale Rolle bei Motivation, Belohnung, Lernen und Bewegung. Wenn wir etwas Angenehmes erleben – ein Erfolgserlebnis, gutes Essen oder soziale Anerkennung – sorgt Dopamin dafür, dass sich dieses Verhalten im Gehirn einprägt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch Dopamin ist weit mehr als nur ein Glücksbote. Es beeinflusst, wie wir handeln, welche Ziele wir verfolgen und wie sehr wir uns anstrengen, sie zu erreichen. Gleichzeitig steht es im Zentrum von Problemen wie Sucht, Depression oder Antriebslosigkeit. Die Balance zwischen Dopaminmangel und -überfluss entscheidet darüber, ob wir motiviert und ausgeglichen oder abhängig und erschöpft sind. Ziel dieses Artikels ist es, diesen Balanceakt zu beleuchten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.1 Wie funktioniert Dopamin im Gehirn biologisch?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dopamin wird im Gehirn in bestimmten Regionen produziert, vor allem in der Substantia nigra (Kernkomplex im Mittelhirn, der für die Produktion von Dopamin zuständig ist und eine wichtige Rolle bei der Steuerung der Bewegung spielt) und im ventralen Tegmentum (Teilbereich des Tegmentums im Mittelhirn; bekannt für seine Rolle im Belohnungssystem und bei der Dopaminfreisetzung, was es für Motivation, Lernen und Suchtverhalten entscheidend macht). Von dort aus wirkt es über verschiedene neuronale Bahnen: Der mesolimbische Weg ist das sogenannte Belohnungssystem. Hier vermittelt Dopamin das Gefühl von Freude und Motivation – es sagt uns: „Das war gut, mach das wieder!“. Der mesokortikale Weg ist wichtig für Aufmerksamkeit, Lernen und Entscheidungsprozesse. Der nigrostriatale Weg steuert Bewegungen – hier sorgt Dopamin dafür, dass unsere Muskeln präzise und kontrolliert arbeiten. Daneben gibt es auch den tuberoinfundibulären Weg, der hormonelle Prozesse beeinflusst. Die körpereigene Regulation ist dabei fein abgestimmt: Dopamin wird synthetisiert, freigesetzt, an Rezeptoren gebunden und danach wieder abgebaut oder recycelt. Bereits kleine Störungen in diesem System können große Auswirkungen auf Stimmung, Antrieb und Verhalten haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Wie beeinflusst Dopamin unser Verhalten – und wann wird es zur Sucht?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sucht ist im Kern eine Erkrankung des Belohnungssystems. Drogen wie Kokain, Nikotin oder Alkohol – aber auch Verhaltensweisen wie Glücksspiel, exzessives Essen oder Social Media – erzeugen künstliche Dopaminspitzen. Das Gehirn registriert diese intensiven Ausschläge und bewertet sie als besonders lohnenswert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit der Zeit gewöhnt sich das Nervensystem jedoch an die hohen Dopaminlevel. Die Folge: Toleranz. Um das gleiche Glücksgefühl zu erreichen, braucht es immer stärkere Reize – ein klassischer Mechanismus der Abhängigkeit. Gleichzeitig verlieren natürliche Freuden, wie ein Spaziergang oder ein gutes Gespräch ihren Reiz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Spielsucht beispielsweise werden durch jedes gewonnene Spiel oder jeden „Fast-Gewinn“ winzige Dopaminschübe ausgelöst. Diese unvorhersehbaren Belohnungen wirken besonders stark – das sogenannte variable Belohnungssystem sorgt dafür, dass Betroffene „am Ball bleiben“. Ähnlich arbeiten auch soziale Medien: Likes, Benachrichtigungen oder neue Inhalte halten das Gehirn in einem ständigen Erwartungsmodus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.1 Was passiert bei Dopaminmangel mit Körper und Psyche?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während Überstimulation zu Sucht führen kann, ist ein Mangel an Dopamin oft mit schweren psychischen und neurologischen Problemen verbunden. Typische Symptome sind Antriebslosigkeit, depressive Verstimmung, Konzentrationsprobleme und Lustlosigkeit. Eine der bekanntesten Erkrankungen ist Morbus Parkinson. Dabei sterben dopaminproduzierende Nervenzellen im nigrostriatalen System ab, was zu Muskelsteifheit, Zittern und Bewegungsarmut führt. Auch bei Depression und ADHS spielt Dopamin eine zentrale Rolle – hier ist weniger die Menge, sondern die Regulation und Signalweiterleitung gestört. Menschen mit ADHS haben oft Schwierigkeiten, Motivation und Aufmerksamkeit aufrechtzuerhalten, weil Dopaminsignale im präfrontalen Kortex zu schwach oder unregelmäßig ankommen. Ein weiteres Beispiel ist das Restless-Legs-Syndrom (RLS), eine neurologische Erkrankung, die durch einen starken Bewegungsdrang in den Beinen gekennzeichnet ist, der oft mit unangenehmen Missempfindungen wie Kribbeln oder Schmerzen einhergeht. Hier löst ein Dopaminmangel in bestimmten motorischen Bahnen unruhige Beine und Schlafstörungen aus. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neben genetischen und krankheitsbedingten Ursachen können auch Stress, Schlafmangel, Bewegungsmangel, unausgewogene Ernährung oder der Entzug von Suchtmitteln das Dopaminsystem aus dem Gleichgewicht bringen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.2 Wie kann man das Gleichgewicht im Dopaminsystem wiederherstellen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine gesunde Dopaminregulation ist kein Zufall, sondern das Ergebnis bewusster Lebensführung. Bewegung – besonders Ausdauersport –, ausreichender Schlaf, ausgewogene Ernährung und soziale Interaktion fördern eine stabile Dopaminbalance. In den letzten Jahren wurde der Begriff „Dopamin Detox“ populär: der Versuch, alle schnellen Belohnungen (z. B. Social Media, Junkfood, Serien) zeitweise zu meiden, um das Belohnungssystem „zurückzusetzen“. Wissenschaftlich ist dieser Ansatz umstritten – völliger Verzicht ist weder notwendig noch realistisch. Wichtiger ist es, bewusste Gewohnheiten zu entwickeln und intrinsische Motivation zu stärken – also Dinge zu tun, weil sie Sinn und Freude bringen, nicht nur kurzfristige Befriedigung. Bei Erkrankungen wie Parkinson oder RLS kommen Dopaminagonisten (Medikamente, die die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachahmen, indem sie direkt an die Dopamin-Rezeptoren binden und diese stimulieren) oder L-Dopa (Levodopa, ist ein Medikament und eine Vorstufe von Dopamin, das zur Behandlung von Bewegungsstörungen wie Morbus Parkinson und RLS verwendet wird) zum Einsatz, die den Dopaminspiegel künstlich erhöhen oder die Wirkung des Neurotransmitters an den Rezeptoren nachahmen. Bei ADHS helfen Medikamente wie Methylphenidat, die Wiederaufnahme von Dopamin zu blockieren und so die Signalübertragung zu stabilisieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.3 Wie formt unsere moderne Gesellschaft unser Dopaminverhalten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere moderne Welt ist ein Dopaminlabor. Smartphones, Werbung, Streaming und Social Media bieten ununterbrochen kleine Belohnungen – Instant Gratification ist zur Norm geworden. Dieses Dauerfeuer an Reizen hält unser Gehirn in ständiger Erwartung, erschwert aber langfristige Konzentration und Zufriedenheit. Wir leben in einer Suchtgesellschaft, in der Konsum und Ablenkung systematisch belohnt werden. Hier stellt sich die Frage nach Verantwortung: Wie viel Selbstkontrolle ist möglich, wenn Technologien gezielt auf unser Belohnungssystem wirken? Welche Rolle spielen Unternehmen, die durch Algorithmen unser Dopamin gezielt ansprechen, um Aufmerksamkeit zu binden?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.4 Was sind natürliche und künstliche Dopaminquellen – und wie unterscheiden sie sich?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürliche Dopaminquellen, wie z.B. Bewegung, Musik, soziale Anerkennung, liefern oft nachhaltige, gesundheitsfördernde Freisetzungen und stärken Motivation sowie Wohlbefinden ohne gravierende Nebenwirkungen. Sie führen tendenziell zu kontrollierbarem Verhalten und langfristigerem Wohlbefinden. Künstliche Dopaminquellen, beispielsweise Drogen, Social Media, nutzen gegebenenfalls schnelle, starke Dopaminspitzen, können aber zu Gewohnheiten, Abhängigkeiten und Dysbalance führen. Langfristige Risiken sind Stimmungsschwankungen, Suchtgefahr und verminderte Belohnungsfähigkeit für natürliche Aktivitäten. Eine bewusste Lebensgestaltung bedeutet, aktiv zu wählen, wie man seine Zeit, Energie und Ressourcen einsetzt, um langfristiges Wohlbefinden, Gesundheit und Erfüllung zu fördern. Sie hilft, impulsive, kurzfristige Dopamin-Trigger zu erkennen und durch nachhaltige Gewohnheiten (Bewegung, soziale Kontakte, sinnstiftende Tätigkeiten) zu ersetzen. Ziel ist Balance, Selbstwirksamkeit und Resilienz gegenüber Suchtgefahren durch künstliche Reize.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Was können wir aus der Dopaminforschung für unser tägliches Leben lernen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dopamin ist weder gut noch böse. Es ist ein zentraler Regulator unseres Verhaltens – entscheidend dafür, ob wir Ziele verfolgen, Freude empfinden oder süchtig werden. Das Geheimnis liegt im Gleichgewicht: Weder Reizüberflutung noch Mangel führen zu Zufriedenheit. Ein bewusster Umgang mit Belohnungsreizen, ausreichend Schlaf, Bewegung und echte soziale Kontakte können helfen, das natürliche Dopamingleichgewicht zu bewahren – und damit langfristig Motivation, Freude und seelische Stabilität zu fördern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.1 Welche Zukunft hat die Dopaminforschung – und was bedeutet das für uns?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Forschung zu Dopamin steht trotz jahrzehntelanger Studien erst am Anfang, die ganze Komplexität dieses Botenstoffs zu verstehen. Neue Ansätze aus der Neurowissenschaft, Genetik und KI-gestützten Datenanalyse eröffnen tiefere Einblicke in individuelle Unterschiede der Dopaminregulation – etwa, warum manche Menschen anfälliger für Sucht oder Motivationsprobleme sind als andere. In Zukunft könnten personalisierte Therapien entstehen, die Dopaminaktivität gezielt stabilisieren, anstatt sie pauschal zu erhöhen oder zu senken. Auch in der digitalen Welt wird Dopamin zunehmend zum Thema: Wie gestalten wir Technologien, die uns nicht süchtig machen, sondern Motivation und Wohlbefinden fördern? Die Antwort auf diese Frage wird entscheidend dafür sein, ob wir lernen, mit unserem Belohnungssystem zu leben – oder von ihm gelebt zu werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-tara-winstead-8849272.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Literatur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Arias-Carrián, O., Stamelou, M., Murillo-Rodríguez, E., Menéndez-Gonzalez, M., &amp;amp; Pöppel, E. (2010). Dopaminergic reward system: A short integrative review.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           International Archives of Medicine, 3
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (1), 24.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1186/1755-7682-3-24" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1186/1755-7682-3-24
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Baik, J.-H. (2013). Dopamine signaling in reward-related behaviors.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frontiers in Neural Circuits, 7
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , 152.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.3389/fncir.2013.00152" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.3389/fncir.2013.00152
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            MacDonald, H. J., Kleppe, R., Szigetvari, P. D., &amp;amp; Haavik, J. (2024). The dopamine hypothesis for ADHD: An evaluation of evidence accumulated from human studies and animal models.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Frontiers in Psychiatry, 15
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            , 1492126.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.3389/fpsyt.2024.1492126" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.3389/fpsyt.2024.1492126
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sherell, Z. (2025). What to know about a dopamine deficiency.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Medical News Today.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.medicalnewstoday.com/articles/320637" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.medicalnewstoday.com/articles/320637
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Volkow, N. D., Michaelides, M., &amp;amp; Baler, R. (2019). The neuroscience of drug reward and addiction.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Physiological Reviews, 99
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (4), 2115–2140.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1152/physrev.00014.2018" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1152/physrev.00014.2018
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Volkow, N. D., Wang, A., Fowler, J. S., Logan, J., Franceschi, D., Maynard, L., Gatley, S. J., Ding, Y. S., Wong, C., &amp;amp; Swanson, J. M. (2007). Depressed dopamine activity in caudate and preliminary evidence of limbic involvement in adults with ADHD.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           JAMA Psychiatry, 64
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            (8), 932–940.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1001/archpsyc.64.8.932" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1001/archpsyc.64.8.932
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 28 Oct 2025 12:36:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/dopamin</guid>
      <g-custom:tags type="string">,Kognitive Verhaltenstherapie,Neurotransmitter,Partnerschaft,Psychotherapie München,Karina Haufe,Dopamin</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-mimi-3458731-33785827.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-mimi-3458731-33785827.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Mehr Kontrolle, mehr Zwänge? – Wie die Corona-Pandemie Zwangsstörungen beeinflusst hat.</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/zwänge</link>
      <description>Zwangsstörungen in der Corona-Pandemie: aktuelle Forschung, Risikofaktoren und Therapieoptionen.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  
         Zwangsstörungen in der Corona-Pandemie – was die Forschung zeigt
        &#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-shvetsa-3987142.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Corona-Pandemie hat nicht nur unseren Alltag verändert, sondern auch die psychische Gesundheit vieler Menschen stark beeinflusst. Besonders Menschen mit Zwangsstörungen litten häufig unter einer Verschärfung ihrer Symptome – etwa verstärktem Wasch- oder Kontrollverhalten. Doch wie genau hat sich die Symptomschwere entwickelt? Und welche Faktoren spielten dabei eine Rolle?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Einleitung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Januar 2020 erklärte die Weltgesundheitsorganisation den COVID-19-Ausbruch zum Gesundheitsnotstand und am 11. März 2020 zur Pandemie. Neben körperlichen Folgen gab es viele Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Menschen weltweit. Gegenstand dieser Arbeit ist die Betrachtung von Menschen mit Zwangsstörungen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.1 Gegenstand der Recherche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zum Zeitpunkt der hier besprochenen Studien existierten wenige Daten über die Veränderung von Zwangssymptomen während der Pandemie (Fontenelle &amp;amp; Miguel, 2020). Lediglich Studien aus Italien zeigten eine Verschlechterung der Symptome bei einem Drittel der Teilnehmenden (Benatti et al., 2020; Prestia et al., 2020). Es konnte von einer Verschlimmerung der bestehenden Zwangssymptome, einer Zunahme der Neuerkrankungen und erhöhten Herausforderungen in der Behandlung von Zwangsstörungen ausgegangen werden. Soziale Isolation und strenge Hygienemaßnahmen als Schlüsselstrategien zur Kontrolle der Infektionsausbreitung könnten besonders für Patient:innen mit Waschzwängen problematisch sein. Die häufigsten Zwangsgedanken und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            -handlungen sind Kontaminationsgedanken (50 %), Kontrollrituale (60 %) und Waschrituale
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           (50 %) (Rasmussen &amp;amp; Eisen, 1988).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.2 Einordnung in psychologische Störungsmodelle und Klassifikation
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwangsstörungen lassen sich durch verschiedene psychologische Störungsmodelle erklären. Das 2-Faktoren-Modell nach Mowrer beschreibt den Lernprozess aus aktiver Vermeidung eines Stimulus sowie negativer Verstärkung und Konditionierung des Vermeidungsverhaltens (Mowrer, 1947). Das kognitive Modell der Zwangsstörung nach Paul Salkovskis beschreibt, wie aus sogenannten “normal obsessions” eine Zwangsstörung entstehen kann (Salkovskis, 1985; Salkovskis, 1999). Weitere Erklärungsansätze finden sich in der psychodynamischen Therapie sowie im Rahmen neurobiologischer Modelle. Die Internationale Klassifikation psychischer Störungen, ICD-10 Kapitel V (F) (Dilling et al., 2015), definiert Zwangsstörungen als Erkrankungen, die durch wiederkehrende Zwangsgedanken bzw. Grübelzwang (ICD-10 F42.0) und/oder durch wiederkehrende Zwangshandlungen bzw. Zwangsrituale (ICD-10 F42.1) bzw. all dies gemischt (ICD-10 F42.2) gekennzeichnet sind. In der ICD-10 zählen sie zu den neurotischen, Belastungs- und somatoformen Störungen. Die Kriterien bei Erwachsenen sind erfüllt, wenn seit mindestens zwei Wochen an den meisten Tagen Zwangshandlungen oder Zwangsgedanken nachweisbar sind (Dilling et al., 2011; Dilling et al., 2015; BfArM, 2024). Im DSM-5 und ICD-11 finden sie sich unter „Zwangsstörungen und verwandten Störungen“ (DGPPN, 2022). Gemäß DSM-5 müssen Obsessionen, Zwänge oder beides vorhanden sein. Die Zwangsgedanken oder -handlungen müssen zeitaufwendig und im Alltag beeinträchtigend sein und dürfen nicht durch Substanzen oder andere Erkrankungen hervorgerufen werden (Falkai et al., 2018).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1.3 Forschungsfragestellung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Forschungsfrage wird wie folgt formuliert: Wie hat sich die Symptomschwere von Patient:innen mit Zwangsstörungen mit Beginn und im weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie verändert und welche Faktoren waren Prädiktoren für diese Veränderungen? Diese Forschungsfrage ist von klinischer und gesellschaftlicher Relevanz, denn Globalisierung und weltweite Mobilität erhöhen das Risiko für weiteres pandemisches Geschehen (Marani et al., 2021). Die Grundlagenforschung der klinischen Psychologie ermöglicht die Weiterentwicklung von Diagnostik, Therapien und Präventionsmaßnahmen (Wirtz, 2021). Das Verständnis über COVID-19 und ihre Auswirkungen auf Patient:innen mit verschiedenen Zwangsstörungen und unterschiedlichen Risiko- oder Schutzfaktoren kann dazu beitragen, für zukünftige ähnliche Situationen Präventivprogramme und Therapien zu optimieren. Die Forschungsfrage soll einen ersten Überblick über die Einflussfaktoren geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Literaturrecherche - Darstellung der einzelnen Forschungsartikel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es wurden drei Artikel ausgewertet und hinsichtlich ihrer Qualität, Wissenschaftlichkeit und Evidenz eingeordnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           2.1 Alonso, P., Bertolín, S., Segalàs, J., Tubío-Fungueiriño, M., Real, E., Mar-Barrutia, L., Fernández-Prieto, M., Carvalho, S., Carracedo, A., &amp;amp; Menchón, J. M. (2021). How is COVID-19 affecting patients with obsessive–compulsive disorder? A longitudinal study on the initial phase of the pandemic in a Spanish cohort.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forschungshypothese und Methoden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Forschungshypothese dieser spanischen Beobachtungsstudie war, dass anhand potenzieller Risiko- oder Schutzfaktoren wie z. B. Symptomschwere oder sozialer Support Veränderungen in Verlauf und Schwere der Zwangserkrankung während der COVID-19-Pandemie vorhergesagt werden können. Dazu verglich diese kontrollierte Längsschnittstudie Daten von Patient:innen mit Zwangsstörungen von vor der Pandemie mit Daten von 127 erwachsenen Patient:innen und einer Kontrollgruppe aus 237 gesunden Personen von April bis Mai 2020. Die Diagnostik erfolgte nach DSM-
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Im Artikel wird nicht auf ein Störungsmodell Bezug genommen. Die Teilnehmenden wurden mit Hilfe der YaIe-Brown Obsessive Compulsive Scale (Y-BOCS) und eines strukturierten Interviews zu klinischen und soziodemographischen Informationen sowie Stress- und Emotionsregulationsstrategien telefonisch befragt. Das Y-BOCS dient als halb-strukturiertes Standard- Fremdratingverfahren der Quantifizierung und Spezifizierung von Zwangsstörungen (Goodman et al., 1989).  Die Kontrollgruppe nahm an einer Online-Befragung teil. Mit linearen Regressionsanalysen wurde die Signifikanz der Variablen berechnet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewertung des wissenschaftlichen Charakters des Artikels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine patient:innenorientierte Studie lässt sich anhand Validität, Reliabilität und Objektivität qualitativ beurteilen. Durch Verwendung standardisierter Fragebögen ist die Objektivität und Unabhängigkeit der Ergebnisse gewährleistet. Das Test-Instrument Y-BOCS ist eine quantitative Forschungsmethode mit einer sehr hohen Interrater-Reliabilität und einer guten konvergenten Validität sowie einer moderaten diskriminanten Validität (Jacobsen et al., 2003). Die Signifikanz der Variablen (z.B. Reinigungszwang) wurde anhand des niedrigen p-Wertes belegt. Die Evidenz von Fall-Kontroll-Studien wird mit Evidenzklasse 3b angegeben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zur qualitativen Beurteilung wissenschaftlicher Artikel werden bibliometrische Indikatoren und Journal Metrics als Messparameter verwendet (Hellwig, 2010). Hierfür haben sich z.B. der Journal Impact Factor, der den Einfluss der Zeitschrift angibt, und der Article Influence Score, der den Einfluss eines Artikels widerspiegelt, etabliert. Der CiteScore wird jährlich von Elsevier als Alternative zum Impact Factor bereitgestellt (Elsevier, 2023). Die “European Psychiatry” wird seit 1986 von der European Psychiatric Association herausgegeben und publiziert neueste Forschung zur psychischen Gesundheit (Cambridge University Press, 2022). Der 2-Jahres-Impact-Factor beträgt 7.8 und der 5-Jahres-Impact-Factor wird mit 6.7 angegeben, was beides als sehr gut gilt. Der Article Influence Score beträgt 1905 und der Cite Score liegt bei 8.8. Alle Artikel des Journals durchlaufen ein Single blind-Peer Review-Verfahren über das Neuroscience Peer Review Consortium - dies alles stützt die gute Reputation und Qualität der Zeitschrift.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Studie wurde von der Ethik-Kommission des Hospital de Bellvitge genehmigt und in Übereinstimmung mit der Deklaration von Helsinki durchgeführt. Im Artikel finden sich Informationen zur Finanzierung über ein Forschungsstipendium der Regierung. Das Papier weist die Struktur wissenschaftlicher Forschungsartikel auf und erhält dadurch ein konsistentes Format (American Psychological Association, 2023). Der Artikel gibt keine Auskunft über Interessenkonflikte. Es werden Einschränkungen der Studie hinsichtlich Population und Übertragbarkeit sowie Beeinflussung der Ergebnisse durch verschiedene Befragungsmethoden genannt. Der H-Index gibt an, wie häufig Autor:innen in einschlägigen Publikationen zitiert wurden. Pino Alonso hat auf der Website von Semantic Scholar (2024) einen H-Index von 48 und wurde 7160 Mal zitiert, darunter 362 offiziell sehr einflussreiche Zitationen. Insgesamt hat er auf der Website 184 Publikationen veröffentlicht. Er arbeitet u.a. in Barcelona im Universitätsklinikum Bellvitge in der psychiatrischen Abteilung der klinischen und forschenden Einheit für Zwangsstörungen und scheint über die notwendige Expertise im Fachgebiet zu verfügen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einordnung im Forschungsfeld und Bewertung der Ergebnisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Studie zeigte eine moderate Symptomverschlechterung in den ersten Monaten der Pandemie im Vergleich zu vor der Pandemie. Bezüglich der Hypothese konnten Symptomschwere, fehlender emotionaler Support, depressive Symptome und Reinigungs- und Waschzwänge als Prädiktoren für die Verstärkung von Zwangsgedanken und -handlungen bestätigt werden. Außerdem sahen sich Patient:innen im Vergleich zur Kontrollgruppe einem erhöhten Risiko für Suizidgedanken und -versuche ausgesetzt sowie Veränderungen im Ess- und Schlafverhalten und verstärkter Angst bzw. Depressionen. Im Vergleich zu weiteren relevanten Studien war der Anteil an Patient:innen, die eine Verschlechterung der Symptome zeigten, in dieser Studie ähnlich dem Anteil, der von Jelinek et al. (2021) im Rahmen einer Online-Umfrage mit 394 Zwangspatient:innen aus Deutschland beschrieben wurde. Ähnlich resümierte auch eine Studie von Wheaton et al. (2021) in den USA, bei der eine Gruppe von 252 Erwachsenen mit Zwangsstörungen untersucht wurde. Weiterhin war der Y-BOCS-Nettoanstieg der hier besprochenen Studie mit der Studie von Prestia et al. (2020) vergleichbar. 20 % der Patient:innen blieben hinsichtlich ihrer Symptome stabil und 15 % zeigten sogar eine signifikante Symptomverbesserung. Ein Großteil der Menschen mit Zwangserkrankungen war also in der Lage, den emotionalen Stress des Ausbruchs von COVID-19 und seiner Konsequenzen in der Initialphase der Pandemie zu bewältigen. Die Studie stellt die große Bedeutung von sozialem Support, Selbsthilfegruppen und Alltagsstrukturierung sowie einer sorgfältigen Einschätzung des Suizidrisikos für Patient:innen mit Zwangsstörungen heraus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h5&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h5&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.2 Prestia, D., Pozza, A., Olcese, M., Escelsior, A., Dettore, D., &amp;amp; Amore, M. (2020). The impact of the COVID-19 pandemic on patients with OCD: Effects of contamination symptoms and remission state before the quarantine in a preliminary naturalistic study.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forschungshypothese und Methoden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Längsschnittstudie sollte Veränderungen von Zwangssymptomen zum Zeitpunkt vor der Quarantäne im Vergleich zu sechs Wochen nach Beginn des Lockdowns evaluieren. Untersuchte Variablen waren der Remissionstatus vor der Quarantäne und das Vorhandensein von Reinigungs- und Waschzwängen. Das Leben in der Pandemie betreffende Variablen wurden kontrolliert. Die Forschungshypothese lautete, dass der Pandemieausbruch bei Patient:innen mit Kontaminationsängsten bzw. Reinigungs- und Waschzwängen und Remission vor der Quarantäne mit einer stärkeren Symptomverschlechterung im Vergleich zu Patient:innen mit anderen Zwangssymptomen einherging. Die Diagnostik erfolgte nach DSM-
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , es wird nicht explizit auf ein Störungsmodell Bezug genommen. Es handelte sich um eine naturalistische Vorstudie anhand einer Befragung von 30 ambulanten Patient:innen mit Zwangsstörungen. Genutzt wurden die Y-BOCS und ein Fragebogen zu den Lebensbedingungen während der Quarantäne. Für die Analyse der Daten wurden gepaarte und unabhängige t-Tests, ein allgemeines lineares Modell und Regressionsanalysen in SPSS, Version 21,0, angewendet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewertung des wissenschaftlichen Charakters des Artikels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das gewählte Messinstrument, Y-BOCS, erfüllt die vorgenannten quantitativen Gütekriterien. Die Signifikanz der Variablen (z.B. Remissionsstatus) wurde anhand niedriger p-Werte bestätigt. Die Fachzeitschrift “Psychiatry Research" hat einen Cite Score von 13.4 und einen sehr guten Impact Factor von 11.3, sie arbeitet mit einem Single-Blind-Peer Review-Verfahren. Das Journal stützt mit seiner Reputation den wissenschaftlichen Charakter des Artikels. Im Artikel wird eine Erklärung bezüglich Interessenkonflikten abgegeben. Aufbau und Inhalt entsprechen den Anforderungen an wissenschaftliche Forschungsartikel. Angaben zur Finanzierung oder zu ethischen Standards fehlen jedoch. Auch für diese Studie werden Schwächen genannt, wie beispielsweise das Fehlen einer nicht-klinischen Kontrollgruppe. Zudem besteht eine Einschränkung in der kleinen Stichprobe mit geringer statistischer Aussagekraft. Die Evidenz reiner Beobachtungsstudien wird mit Evidenzklasse 4 angegeben. Insgesamt scheint dieser Artikel innerhalb dieser Recherche die geringste Evidenz, Wissenschaftlichkeit und Qualität aufzuweisen und ist nur eingeschränkt zur Beantwortung der Fragestellung geeignet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einordnung im Forschungsfeld und Bewertung der Ergebnisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Insgesamt konnte ein Anstieg der Schwere der Zwangsgedanken und -handlungen nach Beginn der Pandemie festgestellt werden. Die Hypothese, dass Reinigungs- und Waschzwänge sowie Remission vor der Quarantäne mit einer stärkeren Symptomverschlechterung im Vergleich zu Patient:innen mit anderen Zwangsstörungen einhergingen, bestätigte sich. Auch das Zusammenwohnen mit Familienmitgliedern und die fehlende Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten, waren Prädiktoren für Symptomverschlechterung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
              
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2.3 Jelinek, L., Voderholzer, U., Moritz, S., Carsten, H. P., Riesel, A., &amp;amp; Miegel, F. (2021). When a nightmare comes true: Change in obsessive-compulsive disorder over the first months of the COVID-19 pandemic.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Forschungshypothese und Methoden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Studie sollte den Verlauf der Zwangssymptome während der ersten Monate der Pandemie in Deutschland darstellen, es gab keine klaren Hypothesen. Hier wurde nicht zwischen einem Zeitpunkt vor und einem Zeitpunkt während der Pandemie verglichen, sondern zwischen zwei Zeitpunkten während der Pandemie. Die Diagnosestellung erfolgte durch Psychiater:innen oder Psychotherapeut:innen. Zur dimensionalen Einschätzung wurde das Obsessive-compulsive inventory-revised (OCI-R) verwendet. Es misst die Symptombereiche Kontrollieren, Waschen, Ordnen, Horten, mentales Neutralisieren und Zwangsgedanken (Gönner et al., 2007). Zusätzlich wurde das Patient Health Questionnaire (PHQ-9) in deutscher Fassung verwendet, um Schweregrade für Depressivität abzubilden. Dysfunktionale und funktionale Glaubenssätze wurden mit Hilfe des Maladaptive and Adaptive Coping Styles Questionnaire (MAX-R) bewertet, einem Fragebogen, der Bewältigungsstrategien in belastenden Situationen einschätzt. Erlebensvermeidung wurde anhand des Acceptance and Action Questionnaire for Obsessions and Compulsions adapted to the COVID-19 pandemic (AAQ-OCD-COVID) eingeschätzt. Es misst, wie schwer es Menschen mit Zwangsstörungen fällt, sich ihren Zwangsgedanken zu stellen (Act beyond OCD). Nach dem Diathese-Stress-Modell war ein Anstieg der Symptomschwere zu Beginn der Pandemie wahrscheinlich, beispielsweise aufgrund der Zunahme von Stressfaktoren wie sozialer Isolation bei gleichzeitigem Rückgang der psychiatrischen Versorgung (Pfefferbaum &amp;amp; North, 2020; Yao et al., 2020).
            &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Es handelt sich hier um eine Längsschnittstudie im Bereich der Primärforschung. Die verwendete Forschungsmethode war eine Online-Umfrage mithilfe der Software Unipark von Questback®. Die Population bestand aus 268 Patient:innen mit moderaten bis schwerwiegenden Zwangsstörungen, davon 184 mit Reinigungs- und Waschzwängen, die zunächst bei Beginn des Lockdowns an der Umfrage teilnahmen. Zum zweiten Zeitpunkt, drei Monate nach Beginn der Pandemie, nahmen 179 Patient:innen im Alter von 18-80 Jahren mit der Diagnose Zwangsstörung, darunter 104 mit Reinigungs- und Waschzwängen, teil. Alle Analysen wurden als gepaarte t-Tests mit IBM SPSS® Statistics-Version 26 und JASP durchgeführt. Ein gepaarter t-Test vergleicht die Mittelwerte von maximal zwei Gruppen miteinander. Um den Vergleich zwischen Teilnehmenden mit und ohne Reinigungs- und Waschzwang zu ziehen, wurden Kovarianzanalysen (ANCOVA) durchgeführt und bayesianische Schätzwerte angewendet. Eine ANCOVA ist ein statistisches Verfahren, welches Varianzanalyse (ANOVA) und lineare Regressionsanalyse verbindet, um festzustellen, ob zwischen unabhängigen Gruppen ein statistisch signifikanter Unterschied besteht. Da es sich um eine nicht-randomisierte Studie handelte, konnte dadurch die Trennschärfe erhöht werden. Die bayessche Statistik liefert eine Schätzfunktion, die zusätzlich zu den beobachteten Daten Vorwissen über einen zu schätzenden Parameter berücksichtigt (Koch, 2000). Um Prädiktoren für die Veränderungen zu untersuchen, wurde mit verschiedenen hierarchischen Regressionsmodellen gerechnet und Prädiktoren schrittweise in einer festgelegten Reihenfolge in das Modell aufgenommen, um deren spezifische Erklärungsbeiträge zu untersuchen (Bortz &amp;amp; Schuster, 2016).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewertung des wissenschaftlichen Charakters des Artikels
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die verwendeten Messinstrumente erfüllen die Gütekriterien quantitativer Forschungsmethoden. So weist das PHQ-9 eine interne Konsistenz von .88 sowie eine Test-Retest-Reliabilität von .81 auf, wodurch die Reliabilität gewährleistet ist. Zudem wurde eine hohe inhaltliche Validität und eine gute kriterienbezogene Validität bestätigt (Kroenke et al., 2001). Die interne Konsistenz und damit die Reliabilität des verwendeten Fragebogens OCI-R liegt bei .76 bis .95 für Zwangspatient:innen (Gönner et al., 2007). Die konvergente, divergente und kriteriumsorientierte Validität des Tests wurde durch Untersuchungen bestätigt (ebd). Backenstrass et al. (2012) belegten die konvergente Validität des OCI-R und des Hamburger Zwangsinventar Kurzform (HZI-K) als gut bis sehr gut. Die AAQ-OC-Subskalen zeigen eine gute interne Konsistenz sowie eine konvergente, inkrementelle und diskriminante Validität (Jacoby et al., 2018). Aufgrund der Standardisierung der Fragebögen ist die Objektivität der Studie gewährleistet. Die Signifikanz der Resultate wurde anhand des p-Wertes (z.B. für die Variable “Gender”) errechnet. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Das “Journal of Anxiety Disorders” ist eine interdisziplinäre Zeitschrift, die Forschungsarbeiten zu allen Aspekten von Angststörungen sowie Störungen, die früher als solche eingestuft wurden, für alle Altersgruppen veröffentlicht. Der Impact Factor beträgt 10.2, der Cite Score 14.2. Diese Zeitschrift betreibt einen Single-blind Review-Prozess. Der Artikel entspricht in Aufbau und Inhalt den Anforderungen an einen wissenschaftlichen Forschungsartikel. Auskunft über die Einhaltung ethischer Standards, Interessenkonflikte und Finanzierung wird gegeben. Als Leiterin der Arbeitsgruppe Klinische Neuropsychologie und der Arbeitsgruppe Angst- und Zwangsstörungen am Zentrum für Psychosoziale Medizin in der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie, Uniklinik Hamburg, scheint die Autorin, Prof. Dr. phil. Lena Jelinek, ausreichend Expertise im Forschungsfeld zu haben. Sie publiziert seit 2005. Schwächen der Studie werden benannt, wie z. B., dass die Ergebnisse nur auf Selbsteinschätzung basieren und noch durch klinische Interviews (Y-BOCS) verifiziert werden müssen. Der repräsentative Charakter der Stichprobe sei kritisierbar und die Bewertung von funktionalen und dysfunktionalen Glaubenssätzen war explorativer Natur. Die Evidenz für eine Beobachtungsstudie, in diesem Fall Längsschnittstudie, wird mit 4 angegeben. Aufgrund der angewandten Methoden, Studienplanung und statistischen Messungen wurde hier jedoch besonderes Augenmerk auf die Fehlerquellen in Beobachtungsstudien gelegt, wie z.B. Verzerrungen und Informationsbias (Goodman at al., 2009).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h4&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einordnung im Forschungsfeld und Bewertung der Ergebnisse
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h4&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwangssymptome und depressive Symptome haben sich laut dieser Studie während der Pandemie nicht signifikant verändert. Verbesserungen der Symptomschwere zwischen den beiden Untersuchungszeitpunkten waren mit dem Subtyp der Zwangsstörung assoziiert. Die Symptome blieben bei Reinigungs- und Waschzwängen stabil, bei anderen Zwangsstörungen zeigte sich eine Verbesserung der Symptomschwere, insbesondere bei Männern oder bei ursprünglich erhöhter Schwere der Zwangsstörung. Erlebensvermeidung und funktionale oder dysfunktionale Glaubenssätze stellten sich nicht als Prädiktoren für den Gesamtverlauf der Zwangssymptome heraus. Die Ergebnisse entsprechen denen einer Stichprobe von Pan et al. (2020). In der vorliegenden Studie war der Symptomrückgang nur sehr gering, sodass die Zwangssymptome immer noch moderat waren. Dennoch kann der OCI-R-Score bei Personen mit Reinigungs- und Waschzwang als ernst betrachtet werden, was den Daten von anderen Studien entspricht, die einen Anstieg der Symptome bei Patient:innen mit Reinigungs- und Waschzwang in den ersten Wochen der Pandemie feststellen, wie z.B. Prestia et al. (2020). Patient:innen mit anderen Zwangsstörungen schienen dagegen ähnlich wie Menschen mit Depressionen oder Angststörungen reagiert zu haben (Pan et al., 2020) und über die Zeit von einer strukturierten Tagesroutine profitiert zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Zusammenfassung und Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Im Folgenden werden die Kernaussagen der drei Artikel zusammengefasst, weiterführende Forschungsfragen vorgeschlagen und ein Fazit gezogen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.1 Kernaussagen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Patient:innen mit Zwangsstörungen erfuhren eine Symptomverschlechterung in den ersten Monaten der Pandemie im Vergleich zu vor Beginn der Pandemie und sahen sich einem höheren Risiko für Suizidgedanken und -handlungen während der Pandemie ausgesetzt. Prädiktoren für eine signifikante Symptomverschlechterung im Vergleich zu vor Beginn der Pandemie waren Remission vor der Quarantäne, schwere Zwangsstörungen, depressive Symptome, Reinigungs- und Waschzwänge, geringe emotionale Unterstützung, das Zusammenwohnen mit Familienmitgliedern und die fehlende Möglichkeit, im Home Office zu arbeiten. Bei der Beobachtung des Verlaufs der Symptome während der Pandemie blieben diese bei Patient:innen mit Reinigungs- und Waschzwang über die Zeit eher stabil, während sie sich bei Patient:innen mit anderen Zwängen leicht verbessert haben. Männliches Geschlecht und ursprünglich stärker ausgeprägte Zwangsstörungen waren Prädiktoren für Symptomverbesserung innerhalb der Pandemie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.2 Zukünftige Forschungsfragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Forschungsfragen, die sich ergeben, sind: Welche Auswirkungen hatten die Maßnahmen im Rahmen der COVID-19-Pandemie auf die Zahl der Neuerkrankungen an Zwangsstörungen? Wie haben sich Zwangssymptome bei Menschen verändert, die an COVID-19 erkrankt sind? Im Artikel von Prestia et al. (2020) wird als zukünftige Forschungsfrage die Untersuchung von überhöhtem Verantwortungsempfinden als Variable vorgeschlagen. Alonso et al. (2021) werfen die Frage auf, wie individuell zugeschnittene Behandlungen für Patient:innen mit höherem Alter, geringeren wirtschaftlichen Ressourcen und niedrigerem technologischen Wissen aussehen müssten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3.3 Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Literaturrecherche beantwortete die Forschungsfrage und zeigte eine Korrelation zwischen Symptomverschlechterung bei Zwangspatient:innen mit Beginn der Pandemie und verschiedenen Variablen, wie Remissionsstatus oder Art der Zwangsstörung. So waren Personen mit Reinigungs- und Waschzwängen stärker betroffen als Personen mit anderen Zwangsstörungen. Beim Vergleich verschiedener Zeitpunkte während der Pandemie stabilisierte oder reduzierte sich die Symptomschwere. Menschen mit Zwangsstörungen haben sich also innerhalb eines bestimmten Zeitraums an die neuen Gegebenheiten angepasst. Eine Kausalität kann anhand von Beobachtungsstudien nicht gezeigt werden. Die Lektüre weiterführender einschlägiger Forschungsarbeiten ist nötig, um zu verstehen, inwieweit die Ergebnisse bereits durch weitere Studien (z.B. RCTs) überprüft wurden und die weitergehenden Forschungsfragestellungen zwischenzeitlich beantwortet werden konnten. Von den drei vorliegenden Artikeln scheint die Studie von Jelinek et al. die höchste Qualität und Evidenz aufzuweisen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Literatur
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Act Beyond OCD. Acceptance and action questionnaire for OCD AAQ - OC. Act Beyond OCD. Abgerufen am 18.03.2024, von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.actbeyondocd.com/aaq-oc/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.actbeyondocd.com/aaq-oc/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alonso, P., Bertolín, S., Segalàs, J., Tubío-Fungueiriño, M., Real, E., Mar-Barrutia, L., Fernández-Prieto, M., Carvalho, S., Carracedo, A., &amp;amp; Menchón, J. M. (2021). How is COVID-19 affecting patients with obsessive–compulsive disorder? A longitudinal study on the initial phase of the pandemic in a Spanish cohort. European Psychiatry, 64(1).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1192/j.eurpsy.2021.2214" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1192/j.eurpsy.2021.2214
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            American Psychological Association. (2023). Anatomy of a journal article.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://apastyle.apa.org/instructional-aids/anatomy-journal-article.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://apastyle.apa.org/instructional-aids/anatomy-journal-article.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Backenstrass, M., Schaller, P., &amp;amp; Jäntsch, B. (2012). Obsessive-Compulsive Inventory-Revised (OCI-R) und Hamburger Zwangsinventar-Kurzform (HZI-K) im Vergleich: Eine Validitätsstudie. Verhaltenstherapie, 22(2), 106–113.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1159/000339141" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1159/000339141
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Benatti, B., Albert, U., Maina, G., Fiorillo, A., Celebre, L., Girone, N., Fineberg, N., Bramante, S., Rigardetto, S., &amp;amp; Dell'Osso, B. (2020). What happened to patients with obsessive compulsive disorder during the COVID-19 pandemic? A multicentre report from tertiary clinics in Northern Italy. Front Psychiatry, 11.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.3389/fpsyt.2020.00720" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.3389/fpsyt.2020.00720
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bortz, J., &amp;amp; Schuster, C. (2016). Statistik für Human- und Sozialwissenschaftler. Springer-Lehrbuch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1039794824" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1039794824
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). (2024). ICD-10-GM Version 2024. Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme. 10. Revision. German Modification. Version 2024.  Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Abgerufen am 05.03.2024, von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://klassifikationen.bfarm.de/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2024/index.htm" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://klassifikationen.bfarm.de/icd-10-gm/kode-suche/htmlgm2024/index.htm
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cambridge University Press. (2022).  European Psychiatry. Cambridge Core.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.cambridge.org/core/journals/european-psychiatry" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.cambridge.org/core/journals/european-psychiatry
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN). (2022). S3-Leitlinie Zwangsstörungen. Langversion. AWMF online. Abgerufen am 04.03.2024, von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://register.awmf.org/assets/guidelines/038_017l_S3_Zwangsst%C3%B6rungen_2022-07.pdf" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://register.awmf.org/assets/guidelines/038_017l_S3_Zwangsst%C3%B6rungen_2022-07.pdf
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dilling, H., Mombour, W., Schmidt, M. H., &amp;amp; Schulte-Markwort, E. (Hrsg.). (2011). Internationale Klassifikation psychischer Störungen. ICD-10 Kapitel V (F). Diagnostische Kriterien für Forschung und Praxis (5. Aufl.). Huber.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dilling, H., Mombour, W., &amp;amp; Schmidt, M. H. (Hrsg.). (2015). Internationale Klassifikation psychischer Störungen: ICD-10 Kapitel V (F) - Klinisch-diagnostische Leitlinien (10. Aufl.). Hogrefe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Elsevier. (2023, 07. Juni). CiteScore Journal Metric - FAQs.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://service.elsevier.com/app/home/supporthub/scopus/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Scopus: Access and use Support Center
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Abgerufen am 18.03.2024, von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://service.elsevier.com/app/answers/detail/a_id/30562/supporthub/scopus/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://service.elsevier.com/app/answers/detail/a_id/30562/supporthub/scopus/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falkai, P., Wittchen, H. U., Döpfner, M., Gaebel, W., Maier, W., Rief, W., Saß, H., &amp;amp; Zaudig, M. (2018). Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen DSM-5®. Hogrefe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Fontenelle, L. F., &amp;amp; Miguel, E. C. (2020). The impact of coronavirus (COVID-19) in the diagnosis and treatment of obsessive-compulsive disorder. Depression and Anxiety, 37(6), 510–511.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1002/da.23037" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1002/da.23037
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gönner, S., Leonhart, R., &amp;amp; Ecker, W. (2007). Das Zwangsinventar OCI-R - die deutsche Version des Obsessive-Compulsive Inventory-Revised. Psychotherapie Psychosomatik Medizinische Psychologie. 57. 95-404.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17590836/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17590836/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Goodman, W. K., Rasmussen, S. A., Price, L. H., Mazure, C., Heninger, G. R., &amp;amp; Charney, D. S. (1989). The Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale: Development, use, reliability. Archives of General Psychiatry, 45, 1006-1016.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2684084/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/2684084/
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Goodman, W. K., Price L. H., Rasmussen, S. A., Mazure, C., Fleischmann, R. L., Hill, C.L., Hammer, G. P., Prel, J-B. d., &amp;amp; Blettner, M. (2009)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.aerzteblatt.de/int/archive/article/66288" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Avoiding Bias in Observational Studies—Part 8 of a Series on Evaluation of Scientific Publications
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Deutsches Ärzteblatt International, 106(41), 664-668.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.3238/arztebl.2009.0664" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.3238/arztebl.2009.0664
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hellwig, Jörg. (2010). Journal Metrics - Ein Überblick. B.I.T.online. 13. 147-152.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.researchgate.net/publication/202254577_Journal_Metrics_-_Ein_Uberblick" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.researchgate.net/publication/202254577_Journal_Metrics_-_Ein_Uberblick
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jacobsen, D., Kloss, M., Fricke, S., Hand, I., &amp;amp; Moritz. S. (2003). Reliabilität der deutschen Version der Yale-Brown Obsessive Compulsive Scale. Verhaltenstherapie, 13(2), 111-113.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1159/000072184" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1159/000072184
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jacoby, R. J., Abramowitz, J. S., Buchholz, J., Reuman, L., &amp;amp; Blakey, S. M. (2018). Experiential avoidance in the context of obsessions: Development and validation of the Acceptance and Action Questionnaire for Obsessions and Compulsions. Journal of Obsessive-Compulsive and Related Disorders, 19, 34-43.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://psycnet.apa.org/doi/10.1016/j.jocrd.2018.07.003" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/j.jocrd.2018.07.003
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jelinek, L., Voderholzer, U., Moritz, S., Carsten, H. P., Riesel, A., &amp;amp; Miegel, F.   (2021). When a nightmare comes true: Change in obsessive-compulsive disorder over the first months of the COVID-19 pandemic. Journal of anxiety disorders, 84.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0887618521001407?via%3Dihub" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/j.janxdis.2021.102493
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Jelinek, L, Moritz, S, Miegel, F, Voderholzer, U. (2021). Obsessive-compulsive disorder during COVID-19: turning a problem into an opportunity? Journal of anxiety disorders, 77.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1016/j.janxdis.2020.102329" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/j.janxdis.2020.102329
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Koch, K.-R. (2000). Einführung in die Bayes-Statistik, S. 66. Springer.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-642-56970-8" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-642-56970-8
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kroenke, K., Spitzer, R. L., &amp;amp; Williams, J. B. W. (2001). The PHQ-9. Validity of a brief depression severity measure. Journal of General Internal Medicine, 16(9), 606-613.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1046/j.1525-1497.2001.016009606.x" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1046/j.1525-1497.2001.016009606.x
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Marani, M., Katul, G.G., Pan, W.K., &amp;amp; Parolari, A.J. (2021, 23. August). Intensity and frequency of extreme novel epidemics. PNAS, 118(35).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1073/pnas.2105482118" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1073/pnas.2105482118
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mowrer, O. H. (1947). On the dual nature of learning: A reinterpretation of “conditioning” and “problem solving”. Harvard Educational Review, 17, 102–148.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://psycnet.apa.org/record/1950-03076-001" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://psycnet.apa.org/record/1950-03076-001
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pan, K. Y., Kok, A. A. L., Eikelenboom, M., Horsfall, M., Jörg, F., Luteijn, R. A., Rhebergen, D., Oppen, P. V., Giltay, E. J., &amp;amp; Penninx, B. W. J. H. (2020). The mental health impact of the COVID-19 pandemic on people with and without depressive, anxiety, or obsessive-compulsive disorders: A longitudinal study of three Dutch case-control cohorts. The Lancet Psychiatry, 8(2), 121–129.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.thelancet.com/journals/lanpsy/article/PIIS2215-0366(20)30491-0/fulltext" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/S2215-0366(20)30491-0
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Pfefferbaum, B., &amp;amp; North, C. S. (2020). Mental health and the Covid-19 pandemic. New England Journal of Medicine, 383, 510-512 Abgerufen am 18.03.2024, von
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMp2008017" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMp2008017
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Prestia, D., Pozza, A., Olcese, M., Escelsior, A., Dettore, D., &amp;amp; Amore, M. (2020). The impact of the COVID-19 pandemic on patients with OCD: Effects of contamination symptoms and remission state before the quarantine in a preliminary naturalistic study. Psychiatry Research, 291.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1016/j.psychres.2020.113213" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/j.psychres.2020.113213
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rasmussen, S. A., &amp;amp; Eisen, J. L. (1988). Clinical and epidemiologic findings of significance to neuropharmacologic trials in OCD. Psychopharmacology Bulletin. 24 (3), 466-470.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Salkovskis, P. M. (1985). Obsessional-compulsive problems: A cognitive-behavioural analysis. Behaviour Research and Therapy, 23(5), 571-583.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1016/0005-7967(85)90105-6" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/0005-7967(85)90105-6
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Salkovskis, P. M. (1999). Understanding and treating obsessive compulsive disorder. Behaviour Research and Therapy, 37, 29-30.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1016/S0005-7967(99)00049-2" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/S0005-7967(99)00049-2
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Semantic Scholar. P. Alonso. Semantic Scholar. Abgerufen am 04.03.2024, von 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.semanticscholar.org/author/P.-Alonso/145172292" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://www.semanticscholar.org/author/P.-Alonso/145172292
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wheaton, M. G., Ward, H. E., Silber, A., McIngvale, E., &amp;amp; Björgvinsson, T. (2021). How is the COVID-19 pandemic affecting individuals with obsessive-compulsive disorder (OCD) symptoms? Journal of Anxiety Disorders, 81.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1016/j.janxdis.2021.102410" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/j.janxdis.2021.102410
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wirtz, M. A. (Hrsg.). (2021). Dorsch - Lexikon der Psychologie (20. Aufl.). Hogrefe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Yao, H., Chen, J.-H., &amp;amp; Xu, Y.-F. (2020). Patients with mental health disorders in the COVID-19 epidemic. The Lancet Psychiatry, 7(4).
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://doi.org/10.1016/S2215-0366(20)30090-0" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           https://doi.org/10.1016/S2215-0366(20)30090-0
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 19 Aug 2025 08:50:45 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/zwänge</guid>
      <g-custom:tags type="string">Zwangsstörung,Psychotherapie bei Zwangsstörungen,Kognitive Verhaltenstherapie,Zwang,Corona,Karina Haufe</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-shvetsa-3987151.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-shvetsa-3987151.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Disrupt Yourself: 3 Anregungen im Zeitalter der Digitalisierung innezuhalten und sich Zeit zu nehmen</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/selbstdisruption</link>
      <description>Die digitale Transformation fordert uns heraus, unsere Komfortzone zu verlassen und uns kontinuierlich weiterzuentwickeln – eine Herausforderung, die wir nur durch Selbstdisruption meistern können.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Optimierung unter Druck: Der Mensch im Zeitalter der Digitalisierung
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Digitalisierung betrifft uns alle. Ein allgegenwärtiger Wandel, der unsere Welt tagtäglich verändert. Ein Großteil der Jobs, die heutzutage ausgeführt werden, wird es in einigen Jahren nicht mehr geben. Nicht mal vor dem Privatleben eines jeden Individuums wird bei diesem Wandel Halt gemacht. Auf jedem Einzelnen von uns lastet, aufgrund der eben genannten Angst, ein großer Druck. Man versucht ständig an sich zu arbeiten, sich dem Wandel der Digitalisierung beziehungsweise der neuen Innovationen anzupassen, mitzuhalten und sich permanent selbst zu optimieren.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Definition der (Selbst-)Disruption
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was ist eigentlich Selbstdisruption? Disruption leitet sich vom Englischen „disrupt“, was „zerreißen, unterbrechen oder erneuern“ bedeutet, ab. Großteils wird der Begriff in der Wirtschaft eingesetzt, wenn über lange Zeit etablierte Unternehmen von stark wachsenden innovativen bzw. digitalen Geschäftsmodellen zerschlagen werden. Dadurch können Abläufe flexibler, schneller und vor allem kostensparender gestaltet werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           Doch gibt es diesen Begriff nicht nur in der Wirtschaft, sondern auch uns Menschen betreffend.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Veränderung der Gesellschaft: Digitalisierung und Globalisierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieser grundlegende Wandel, welcher besonders auf die Digitalisierung sowie die Globalisierung zurückzuführen ist, hat dabei, wie eben angesprochen, so tiefgreifende Transformationen hervorgerufen, dass die gesamte Gesellschaft davon beeinflusst worden ist. Zeit gilt heutzutage als unsere größte Mangelware. Wie man so schön sagt: Zeit ist Geld.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Welt wird immer schneller, agiler, komplexer und anspruchsvoller gestaltet, wodurch ein großer Leistungsdruck entsteht. Jeder Einzelne muss so schnell, so effektiv wie möglich und am besten noch ein Stückchen besser sein, um mithalten zu können. Ansonsten wird man durch innovative und effektivere Maschinen oder Menschen ersetzt. Gleichzeitig solle man mit dem Wandel der Digitalisierung gehen und diesen als Chance ansehen. Das erweist sich alles andere als einfach, besonders da es für Unsicherheit und Angst sorgt. Angst seine Arbeit zu verlieren, Angst ersetzt zu werden und Angst keinen Platz in der Gesellschaft zu haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-isabel-nobrega-439663700-20620491.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auswirkungen auf Jede:n von uns
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Weiterentwicklung führt dazu, dass gewohnte Abläufe oder andere Dinge, welche im Leben Halt geben können, vaporisieren. Alles wird immer komplexer und schneller. Folgen sind Orientierungslosigkeit, dauerhafte Beschäftigung und fehlende Freizeit. Das funktioniert nach dem Prinzip, jede Sekunde so effektiv wie möglich zu nutzen, effizient und produktiv zu sein. Das ist der einzige Weg, um in unserer heutigen Leistungsgesellschaft annähernd mithalten zu können. Dies hat bereits so große Auswirkungen, dass unsere Arbeit – also die Effektivität und der Grad an Beschäftigung – sogar schon zur Selbstdefinition dienen. „Ich leiste, also bin ich“.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Druck der Selbstverwirklichung und Neuerfindung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbstverwirklichung ist in unserer heutigen Multioptionsgesellschaft kein freiwilliges Privileg mehr, sondern eher eine Art Diktat. Die vorherrschende Angst setzt uns nämlich nicht nur unter Druck zu leisten, sondern auch das Richtige für sich zu finden. Besonders aufgrund der Tatsache, dass die Wege der Selbstverwirklichung immer vielfältiger werden. Jedem Einzelnen stehen nahezu alle Türen offen – es tauchen täglich neue Bezeichnungen, neue Studiengänge oder andere neue Möglichkeiten auf, wie man sein Leben gestalten kann. Diese zahllosen Optionen, grenzenlose Auswahl und die ständigen Vergleiche, das Beste für sich zu finden, kann sogar zu einer Existenzkrise führen. Woher soll man in so jungen Jahren denn schon wissen, was genau man sein Leben lang machen möchte oder was für einen genau das Richtige ist? Dann muss natürlich auch darauf geachtet werden, gutes Geld zu verdienen, mit der Arbeit ein hohes Ansehen zu haben und auch zuversichtliche Jobchancen zu sehen. Dabei herauszufinden, was man tatsächlich will – und nicht, was die Gesellschaft als gut ansieht - stellt eine klare Herausforderung dar.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dass unserer Individualisierung keine Grenze mehr gesetzt ist, führt zu einem wachsenden Druck, das Perfekte und Richtige für sich selbst zu finden, sich aber gleichzeitig neu zu erfinden und den Strukturen anzupassen. Ansonsten hat man das Gefühl versagt zu haben. Auf der anderen Seite wird einem eingetrichtert, gelassen zu bleiben, die Ruhe zu bewahren und sich nicht verrückt machen zu lassen. Sie stellen sich nun sicher auch die Frage, wie man das zu vereinen heutzutage noch schaffen soll.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Disrupt Yourself“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Disrupt yourself“ ist die Antwort auf die Frage, wie es hinsichtlich einer ständig wandelnden Welt gelingen kann, dennoch flexibel, anpassungsfähig und offen für Neues zu bleiben, um weiterhin Arbeitstauglichkeit und Existenz zu sichern. Darunter kann man verstehen, sich selber neu zu erfinden, bevor es jemand anderes tut. Die Digitalisierung wird dazu führen, dass etwa die Hälfte der heutigen Arbeitsplätze sowie ein Großteil der gegenwärtigen Firmen verschwinden werden. Natürlich nicht von heute auf morgen, aber in den nächsten fünf bis 15 Jahren. Diese Zeit der Umstellung kann dafür genutzt werden, die Digitalisierung vorantreiben, sich informieren, weiterbilden und den Wandel als Chance sehen. Erfindet man sich selber neu, wird man neue Stärken, Leidenschaften und Interessen entdecken. Es ergibt sich die Möglichkeit etwas dazuzulernen, geschickter im Umgang mit digitalen Medien zu werden und zum Fortschritt beizutragen. Doch dafür muss diese Neuerfindung und Entwicklung zugelassen und diesem persönlichen Wandel Raum und Zeit gewährt werden. So können wir ein Teil des großen Ganzen werden. Wir sollten uns durch die Weiterentwicklung nicht spalten lassen, sondern gemeinsam stärker werden und das Beste daraus machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-aydin-sefidi-41034179-11650978.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auf dem Weg zu einer Selbstverwirklichungsgesellschaft: Me First.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Transformation hat uns also im Griff. Wir müssen uns dem Markt und der Wirtschaft anpassen – dagegen scheinen die Strukturen unveränderbar. Dieser Wandel hin zu einer Selbstverwirklichungsgesellschaft bringt uns weg von Normen oder Pflichten, an welchen sich früher festgehalten wurde. Dagegen gewinnen Selbstentfaltung, Liberalisierung sowie Individualisierung an Wichtigkeit. Dies suggeriert für den Einzelnen, dass nicht die Gemeinschaft zählt, sondern das Individuum. Es existiert kein „wir“ oder „uns“ mehr, es heißt nur noch „me first“. Man könnte sogar schon von einer Singularisierung sprechen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sogenannte kollektive Narrative, also gemeinsame Bestreben und Verbindungen von Gesellschaften, werden unbewusst gegen Freiheit oder individuelle Sinnfindung eingetauscht. Ein Gefühl entsteht, dass egal wie man es macht oder wie sehr man versucht alles richtig zu machen, dennoch nicht gut genug ist. Diese Gedankengänge sowie der vorherrschende Druck sind nicht nur förderlich für Stress und Burnout, sondern auch für ein narzisstisches Denken. Und das ist auf Dauer ein negativer Einfluss auf ein gemeinschaftliches Zusammenleben. Auch bereits alle möglichen Arten der Medien suggerieren die Selbstoptimierung und für sein eigenes Leben Verantwortung zu übernehmen. Ein besteht ein ständiger und allgegenwärtiger Fokus auf Effizienz und Leistung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bewusstes Innehalten als Alternative zur Selbstoptimierung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstverständlich ist es keine Option nicht zu arbeiten, da das rein ökonomisch gesehen im Spät-Kapitalismus nicht möglich wäre. Aber entgegen des Effizienzgedankens unserer Leistungsgesellschaft sollten wir regelmäßig Freiräume und Pausen einräumen, um Platz für Neues oder Selbstfindung zu schaffen. Flexibilität setzt voraus, dass man auch mal standhaft sein darf. Nicht immer sollte man automatisch der Veränderung und dem vorgeschriebenen Werdegang blind folgen müssen. Genauso wichtig ist es, für sich selbst und seine Überzeugung einzustehen. Was nicht vergessen werden darf: Maschinen können nicht lieben, fühlen oder führen – somit können Maschinen (noch) nicht alles. Sie können uns entlasten und uns helfen effektiver zu arbeiten. Dennoch ist dabei wichtig, sich daran zu erinnern, was uns Menschen eigentlich so einzigartig und unersetzlich macht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wir sollten uns nicht nur auf die innovative und technologische Weiterentwicklung fokussieren, sondern auch etwas zu unserer Gemeinschaft und Zugehörigkeit zurückkehren. Denn besonders der Teil eines großen Ganzen zu sein und darin seinen eigenen individuellen Zweck zu erfüllen, ist einer der größten Antriebe menschlichen Handelns. Um aus dem Hamsterrad auszusteigen, brauchen wir jedoch leider die größte Mangelware unserer Leistungsgesellschaft: Zeit. Dies erschwert den Prozess, sich ab und zu Ruhe zu gewähren, um überhaupt eine Veränderung zulassen zu können. Deshalb folgen drei Anregungen, wie Sie sich dennoch erlauben können, innezuhalten und sich Zeit zu nehmen, um davon langfristig profitieren zu können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3 Anregungen innezuhalten und sich Zeit zu nehmen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie kämpfen damit, sich permanent optimieren zu wollen, von Termin zu Termin zu rennen, um möglichst effektiv all Ihre Zeit zu nutzen und kommen dennoch kaum voran? Sie haben es selbst in der Hand und können jeden Tag aufs Neue entscheiden, wofür Sie sich Zeit nehmen und was Ihre Antriebe sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier nun für Sie als kleine Hilfestellung zusammengefasst, wie Sie sich selbst erlauben können, nicht nur „produktiv“ und „beschäftigt“ zu sein, wie es die Leistungsgesellschaft von Ihnen verlangt:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Flexibel und offen für Neues zu sein braucht Zeit. Geben Sie sich selbst die Zeit, sich an den Wandel zu gewöhnen. Arbeiten Sie sich Stück für Stück ein und lernen Sie dazu. Es ist wichtig, sich auf die Veränderungen und Erneuerungen einzulassen, aber dennoch für seine eigene Meinung einzustehen, wenn es darauf ankommt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Erlauben Sie sich innezuhalten, sich Raum zum Wachsen sowie Pausen zu nehmen, um Weiterentwicklung überhaupt erst zuzulassen. Erst mit Freiräumen und freien Kapazitäten können Sie kreativ sein und zu sich selbst zu finden. Dies kann es ebenso erleichtern herauszufinden, was Sie wirklich möchten oder auch nicht möchten. Bauen Sie eine Routine in Ihren Alltag ein, vor dem Schlafengehen oder nach dem Aufwachen, in der Sie sich Zeit für sich und Ruhe nehmen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Vergessen Sie nicht Ihre Qualitäten, was Sie als Mensch ausmacht und welchen Platz Sie in der Bevölkerung einnehmen. Dafür müssen Sie nicht alles perfekt, am besten und am schnellsten machen. Viel mehr kommt es darauf an, was Sie als soziales Wesen leisten. So kann es Ihnen gelingen, in der ständig wandelnden Welt weiterhin gelassen zu bleiben und sich nicht von dem Drang nach Selbstoptimierung verrückt machen zu lassen. Denn entgegen Ihres Strebens könnten Sie sich selbst damit im Weg stehen. Das würde Sie eher von Weiterentwicklung und Fortschritten abhalten. Nehmen Sie sich Zeit und Ruhe, zu wachsen, sich weiter zu entwickeln und sich auf den Wandel einzulassen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kontaktieren Sie mich gerne, wenn Sie weitere Ideen benötigen, um Ihrem möglicherweise vorherrschendem Drang zu Perfektionismus entgegenzuwirken. Ich helfe Ihnen gerne dabei, sich auch mal Ruhe und Pause zu erlauben. Gemeinsam können wir Lösungsansätze für die Zukunft erarbeiten, um einen Ausweg aus dem Druck des Effizienzgedankens zu finden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr lesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="https://www.amazon.de/Disrupt-Yourself-Abenteuer-digitalen-erfinden/dp/3328600337" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Keese, C. (2018). Disrupt yourself. Penguin Verlag
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="/" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Augner, C. (2020). Selbstoptimierung ist auch keine Lösung. Patmos Verlag.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 26 Nov 2024 10:56:15 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/selbstdisruption</guid>
      <g-custom:tags type="string">Selbstdisruption,Psychotherapie München,Digitalisierung,Karina Haufe</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-carlos-ruiz-163887590-10871498.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-carlos-ruiz-163887590-10871498.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Symptome als beziehungsgestaltende Fähigkeiten</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/symptome-als-beziehungsgestaltende-faehigkeiten-ein-blick-auf-psychosomatik-aus-systemischer-sicht</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  
         Ein Blick auf Psychosomatik aus systemischer Sicht
        &#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-thatguycraig000-1835927.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          In der Psychosomatik stellen körperliche Symptome oft mehr dar als bloßes Leiden oder Störungen. Sie sind nicht nur Reaktionen des Körpers, sondern auch Ausdruck von Beziehungskonflikten. Doch wie können wir diesen Zusammenhang besser verstehen?
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symptome aus systemischer Sicht
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Aus der Perspektive der systemischen Therapie sind Symptome als beziehungsgestaltende Fähigkeiten zu betrachten. Sie übernehmen die Gestaltung von Beziehungen, wenn Betroffene dies im aktuellen Entwicklungsstadium nicht bewusst tun können. Das bedeutet, dass ein Symptom oft eine Art Lösung darstellt, die tiefere Konflikte innerhalb von Beziehungen widerspiegelt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symptome sind also nicht nur Leiden, sondern enthalten wichtige Informationen. Sie offenbaren Bedürfnisse sowohl der betroffenen Person als auch der Menschen, die in Beziehung zu ihr stehen. Insbesondere innerhalb der Familie zeigen sich Symptome oft an der sensibelsten Stelle und tragen relevante Informationen für das gesamte Beziehungsgeflecht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die „innere Familie“: Beziehungsmuster, die wir mit uns tragen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch nach dem Verlassen des Elternhauses tragen wir unsere erlernten Beziehungsmuster – unsere „innere Familie“ – weiterhin in uns. Diese Muster prägen, wie wir auf Beziehungskonflikte reagieren. Symptome können daher auch als Hinweise auf ungelöste Konflikte oder nicht erfüllte Bedürfnisse in unseren zwischenmenschlichen Beziehungen verstanden werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Familienmitglied, das Symptome zeigt, macht somit etwas sichtbar, das für die gesamte Familie von Bedeutung ist. Es könnte sich um unausgesprochene Wünsche oder unbewältigte Konflikte handeln, die in der aktuellen Beziehungsgestaltung fehlen oder unterdrückt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-tima-miroshnichenko-8376283.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Therapie als Übersetzungshilfe für Symptome
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Symptome sind eine Art unbewusste Kommunikation. Wenn wir lernen, diese Kommunikation zu verstehen, können wir in unseren Beziehungen als „Dolmetscher“ fungieren. Das bedeutet, dass Therapie nicht nur das Ziel haben sollte, Symptome zu beseitigen. Stattdessen sollte sie den Betroffenen helfen, die Bedürfnisse hinter den Symptomen zu erkennen und die entsprechenden Beziehungsmuster zu verändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Therapie, die lediglich darauf abzielt, Symptome zu „heilen“, greift zu kurz. Denn oft liegt die Lösung nicht im Verschwinden des Symptoms, sondern im Verstehen der Botschaft, die es für die Beziehungsgestaltung enthält.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein praktisches Beispiel: Bulimie in der systemischen Psychosomatik
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um diese Konzepte greifbarer zu machen, betrachten wir ein konkretes Beispiel: Bulimie (Bulimia nervosa). Aus systemischer Sicht kann die Bulimie als eine kreative, wenn auch unbewusste Lösung innerhalb familiärer Beziehungskonflikte gesehen werden. Das Symptom gehört in diesem Sinne nicht nur der betroffenen Person, sondern allen Beteiligten. Es spiegelt die Beziehungen wider und zeigt auf, wie innere Spannungen und ungelöste Konflikte sich in einem Symptom äußern können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bulimie ist also nicht nur eine individuelle Erkrankung, sondern auch ein Hinweis darauf, wie Familienmitglieder miteinander umgehen. Die Auseinandersetzung mit dem Symptom eröffnet einen Raum, in dem neue Wege der Beziehungsgestaltung möglich werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Reflexion: Fragen zur Auseinandersetzung mit Symptomen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um Symptome nicht mehr als lästiges Übel, sondern als beziehungsgestaltende Fähigkeiten zu begreifen, können folgende Fragen helfen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr lesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Rudolf, G., Grande, T., &amp;amp; von Rad, M. (2015). Psychosomatik in der Psychotherapie: Grundlagen und Praxis (5. Aufl.). Schattauer Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Willi, J. (2018). Die Zweierbeziehung: Das psychoanalytische Konzept der Kollusion und die systemische Perspektive. Springer-Verlag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Galli, U., &amp;amp; Schmid, B. (Hrsg.). (2017). Systemische Therapie und Beratung: Grundlagen und Praxiswissen für die psychosoziale Arbeit. Beltz.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 08 Oct 2024 07:16:14 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/symptome-als-beziehungsgestaltende-faehigkeiten-ein-blick-auf-psychosomatik-aus-systemischer-sicht</guid>
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      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-kseniachernaya-3730990.jpg">
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      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-emma-bauso-1183828-2253879.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Lösungsansätze für Konflikte in der Partnerschaft</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/paarkommunikation</link>
      <description>Konflikte kommen in jeder Partnerschaft vor. Entscheidend ist, wie Sie damit umgehen. Einige einfache Tipps können helfen, Kommunikationsmuster zu erkennen und zu verändern.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Die 4 apokalyptischen Reiter nach John Gottman
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-jasmin-wedding-photography-619951-1415131.jpg" alt="Konflikte in der Partnerschaft"/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konflikte sind in jeder Beziehung normal und unvermeidbar. Doch wie man mit ihnen umgeht, kann den Unterschied zwischen einer glücklichen und einer gescheiterten Beziehung ausmachen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der renommierte Psychologe John Gottman hat Jahrzehnte damit verbracht, Paare zu erforschen und herauszufinden, was glückliche Beziehungen von unglücklichen unterscheidet. Dabei hat er vier zentrale Punkte identifiziert, die, wenn sie regelmäßig in der Kommunikation zwischen Paaren auftreten, mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Scheitern der Beziehung führen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die vier "apokalyptischen Reiter" der Beziehung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ol&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kritik: Anstatt sich auf das Verhalten des Gegenübers zu konzentrieren, kritisiert man oft die Person selbst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Verachtung: Sätze voller Sarkasmus, Beleidigungen oder abwertende Blicke drücken Verachtung aus und sind Gift für jede Beziehung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Rechtfertigung: Ständiges Rechtfertigen des eigenen Standpunktes und Schuldzuweisungen verhindern jegliches konstruktives Gespräch.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mauern: Sich emotional zurückziehen und dem Gegenüber keine Aufmerksamkeit schenken, führt zu emotionaler Distanz und Kälte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ol&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die 5:1-Regel
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gottman fand außerdem heraus, dass glückliche Paare in ihren Interaktionen ein Verhältnis von 5 zu 1 zwischen positiven und negativen Verhaltensweisen aufweisen. Das bedeutet, dass sie auf jede negative Äußerung, Kritik oder Beschwerde mindestens fünf positive Reaktionen wie Lob, Anerkennung oder Zuneigung geben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-vera-arsic-304265-984953.jpg" alt="Das Verhältnis von positiven und negativen Erlebnissen in der Partnerschaft ist entscheidend."/&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lösungsansätze für konstruktive Konfliktlösung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Konzentrieren Sie sich auf das Problem, nicht auf die Person: Beschreiben Sie konkret das Verhalten, das Sie stört, anstatt Ihre:n Partner:in persönlich anzugreifen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Drücken Sie Ihre Bedürfnisse respektvoll aus: Anstatt Vorwürfe zu machen, erklären Sie, wie das Verhalten Ihres/Ihrer Partner:in Sie emotional beeinflusst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aktives Zuhören: Hören Sie aufmerksam zu, ohne Ihr Gegenüber zu unterbrechen. Versuchen Sie, die Sichtweise zu verstehen, auch wenn Sie nicht mit allem einverstanden sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kompromisse eingehen: Seien Sie bereit, Ihren Standpunkt zu vertreten, aber auch Zugeständnisse zu machen, um eine gemeinsame Lösung zu finden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Suchen Sie professionelle Hilfe: Wenn Sie Schwierigkeiten haben, Ihre Konflikte alleine zu lösen, kann eine Paartherapie wertvolle Unterstützung bieten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit: Konflikt als Chance
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Konflikte in Beziehungen sind normal und bieten die Chance, einander besser kennenzulernen und die Beziehung zu stärken. Indem Sie die "apokalyptischen Reiter" vermeiden, die 5:1 Regel beachten und die oben genannten Tipps zur Konfliktlösung befolgen, können Sie lernen, Konflikte konstruktiv zu lösen und eine glückliche und erfüllende Partnerschaft aufzubauen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie suchen eine kompetente und neutrale Paartherapie? Ich bin gerne für Sie da.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Quellen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gottman, J. M. (1999). The seven principles for making marriage work. New York: Three Rivers Press.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gottman, J. M., &amp;amp; Silver, N. (2015). The Gottman relationship card deck. Seattle, WA: The Gottman Institute.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 23 Jul 2024 13:52:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/paarkommunikation</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kognitive Verhaltenstherapie,Paartherapie,Partnerschaft,Psychotherapie München,Paartherapie München,Karina Haufe</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-minan1398-1004014.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-minan1398-1004014.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Coachingreisen - Weit weg, um zu sich zu finden?</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/coachingreisen-weit-weg-um-zu-sich-zu-finden</link>
      <description>Stress, Psyche, Auszeit und Urlaub: Die Bedeutung von Erholung für die psychische Gesundheit.</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Stress, Psyche, Auszeit und Urlaub: Die Bedeutung von Erholung für die psychische Gesundheit
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-jens-johnsson-66100.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    
          Stress ist ein fester Bestandteil des modernen Lebens. Er kann negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben, wenn er nicht ausreichend abgebaut wird. Auszeiten, wie Urlaub oder andere Formen der Erholung, können dabei helfen, Stress zu reduzieren und die psychische Gesundheit zu stärken. In diesem Artikel werden zunächst die Zusammenhänge zwischen Stress, Psyche, Auszeit und Urlaub beleuchtet.
         &#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stress ist eine körperliche und psychische Reaktion auf Anforderungen, die als bedrohlich oder herausfordernd wahrgenommen werden. Er kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen haben. Positiver Stress, auch Eustress genannt, kann uns motivieren und zu Höchstleistungen anspornen. Negativer Stress, auch Distress genannt, kann hingegen zu körperlichen und psychischen Problemen führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zu den psychischen Folgen von Stress gehören unter anderem:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Angst
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Traurigkeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wut
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Reizbarkeit
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Konzentrationsschwierigkeiten
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlafstörungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kopfschmerzen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Magen-Darm-Probleme
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Herz-Kreislauf-Erkrankungen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auswirkungen von Stress auf die Psyche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Stress kann die psychische Gesundheit auf vielfältige Weise beeinträchtigen. Er kann zu einer erhöhten Anfälligkeit für psychische Erkrankungen, wie Depressionen, Angststörungen und psychosomatischen Beschwerden führen. Stress kann auch die kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigen, wie Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnis. Darüber hinaus kann Stress das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen verringern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Bedeutung von Erholung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um die negativen Auswirkungen von Stress zu reduzieren, ist es wichtig, sich ausreichend zu erholen. Erholung kann dabei helfen, Stress abzubauen, die psychischen Fähigkeiten zu stärken und die psychische Gesundheit zu erhalten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Formen der Erholung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt viele verschiedene Formen der Erholung, die sich positiv auf die psychische Gesundheit auswirken können. Dazu gehören unter anderem:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ruhe und Entspannung: Dies kann durch Aktivitäten wie Meditation, Yoga oder autogenes Training erreicht werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Körperliche Aktivität: Bewegung ist ein effektiver Stressabbau und fördert die körperliche und psychische Gesundheit.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Soziale Kontakte: Zeit mit Freunden und Familie verbringen kann uns dabei helfen, uns zu entspannen und neue Energie zu tanken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neue Erfahrungen machen: Diese können uns herausfordern und motivieren, was zu einer positiven Stressreaktion führen kann.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Urlaub als Form der Erholung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Urlaub ist eine besondere Form der Erholung, die uns die Möglichkeit gibt, dem Alltag zu entfliehen und neue Eindrücke zu sammeln. Studien haben gezeigt, dass Urlaub positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben kann. So konnten beispielsweise Studien zeigen, dass Urlaub zu einer Verringerung von Stress, Angst und Depressionen führt. Darüber hinaus kann Urlaub die kognitiven Fähigkeiten verbessern und das Wohlbefinden steigern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie kann man einen erholsamen Urlaub gestalten?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um einen erholsamen Urlaub zu gestalten, ist es wichtig, sich im Vorfeld zu überlegen, was man sich von dem Urlaub wünscht. Möchte man einfach nur entspannen oder möchte man auch neue Erfahrungen machen? Sobald man sich ein Ziel gesetzt hat, kann man beginnen, den Urlaub zu planen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei der Planung des Urlaubs sollte man darauf achten, dass man sich ausreichend Zeit für sich selbst nimmt. Dies bedeutet, dass man sich nicht zu viel vornimmt und auch Zeit für Ruhe und Entspannung einplant. Darüber hinaus sollte man darauf achten, dass der Urlaub zu den eigenen Bedürfnissen passt. Wenn man beispielsweise Stress hat, sollte man sich nicht zu viel Stress durch einen anstrengenden Urlaub machen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coachingreisen: Die perfekte Verbindung von Urlaub und Weiterentwicklung?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coachingreisen sind eine Kombination aus Coaching und Reisen und bieten die Möglichkeit, sich in einer neuen Umgebung mit neuen Menschen und Erfahrungen auseinanderzusetzen. Coachingreisen können sowohl für persönliche als auch für berufliche Ziele genutzt werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coachingreisen können verschiedene Ziele verfolgen, darunter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Persönliche Entwicklung: Coachingreisen können dabei helfen, sich selbst besser kennenzulernen, persönliche Ziele zu definieren und zu erreichen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Stressabbau: Coachingreisen können helfen, Stress abzubauen und die psychische Gesundheit zu stärken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Selbstfürsorge: Coachingreisen können helfen, sich Zeit für sich selbst zu nehmen und neue Energie zu tanken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neue Perspektiven: Coachingreisen können helfen, neue Perspektiven zu gewinnen und sich neue Möglichkeiten zu eröffnen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ablauf von Coachingreisen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coachingreisen werden in der Regel von einem Coach oder einer Coachin begleitet, der/diet dafür verantwortlich ist, den Coachingprozess zu gestalten und Teilnehmende zu unterstützen. Coachingreisen können in verschiedenen Formen stattfinden, beispielsweise:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Gruppencoachingreisen: Gruppencoachingreisen bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen auszutauschen und voneinander zu lernen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Einzelcoachingreisen: Einzelcoachingreisen bieten den Vorteil, dass der Teilnehmer die volle Aufmerksamkeit des Coaches erhält.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Themenspezifische Coachingreisen: Themenspezifische Coachingreisen konzentrieren sich auf ein bestimmtes Thema, wie beispielsweise Stressmanagement, Persönlichkeitsentwicklung oder Karriereplanung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coachingreisen bieten eine Reihe von Vorteilen, darunter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neue Umgebung: Die neue Umgebung kann dazu beitragen, dass sich der Teilnehmer aus seinem gewohnten Umfeld löst und neue Perspektiven gewinnt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neue Erfahrungen: Coachingreisen bieten die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu sammeln und sich persönlich herauszufordern.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unterstützung durch Coach/in: Er/Sie kann Teilnehmende dabei unterstützen,  Ziele zu erreichen und persönliche Veränderungen zu bewirken.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coachingreisen können auch einige Nachteile haben, darunter:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kosten: Coachingreisen können relativ teuer sein.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zeitaufwand: Coachingreisen erfordern einen gewissen Zeitaufwand.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Anforderungen: Coachingreisen können bestimmte Anforderungen stellen, wie beispielsweise körperliche Fitness oder psychische Stabilität.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fazit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coachingreisen können eine effektive Möglichkeit sein, persönliche und berufliche Ziele zu erreichen. Sie bieten die Möglichkeit, sich in einer neuen Umgebung mit neuen Menschen und Erfahrungen auseinanderzusetzen. Coachingreisen sollten jedoch sorgfältig geplant werden, um den gewünschten Erfolg zu erzielen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Studien zum Thema
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Studie von De Bloom et al. (2015): Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Urlaub auf die psychische Gesundheit von Arbeitnehmern. Die Studie fand heraus, dass Urlaub zu einer Verringerung von Stress, Angst und Depressionen führt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Studie von Sonnentag et al. (2015): Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von Erholung auf die kognitiven Fähigkeiten. Die Studie fand heraus, dass Erholung die Konzentration, Aufmerksamkeit und Gedächtnisleistung verbessert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Studie von Crum et al. (2013): Diese Studie untersuchte die Auswirkungen von neuen Erfahrungen auf die psychische Gesundheit. Die Studie fand heraus, dass neue Erfahrungen zu einer Steigerung des Wohlbefindens und der Lebenszufriedenheit führen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Wed, 31 Jan 2024 14:51:59 GMT</pubDate>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Resilienz stärken - nicht nur für Krisenzeiten</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/resilienz</link>
      <description>Resilienz ist unsere psychische Widerstandsfähigkeit, die uns in herausfordernde Situationen hilft, handlungsfähig zu bleiben.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  
         Resilienz stärken - nicht nur für Krisenzeiten
        &#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz oder auch unsere psychische Widerstandsfähigkeit beschreibt unsere Fähigkeit, uns an herausfordernde Situationen anzupassen und handlungsfähig zu bleiben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz: ein kleiner, feiner Baustein für innere Ausgeglichenheit und Handlungsfähigkeit 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unser Leben ist geprägt von ständigen Veränderungen, welche oft dazu führen, dass wir ein erhöhtes Sicherheitsbedürfnis entwickeln. Ständig neue Herausforderungen bringen uns aus dem inneren Gleichgewicht. Egal, ob finanziell, gesellschaftlich oder in Berufs- oder Privatleben kann dies zu einem erhöhten Druck führen. So können der Verlust des Jobs, eine Trennung oder der Tod eines Familienmitglieds uns ebenso aus unserer inneren Mitte bringen wie Kriege oder Inflation. Im folgenden Blogartikel möchte ich erläutern, wie Resilienz entsteht bzw. wie und mit welchen Methoden wir sie stärken können. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-hamid-tajik-7916386.jpg" alt="Resilienz stärken"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz entsteht in unserer Kindheit 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Resilienz entsteht bereits in unserer Kindheit und ist abhängig davon, wie wir lernen, mit sich verändernden Situationen umzugehen. Hierbei spielt auch das Lernen am Vorbild eine große Rolle. Bestimmte Faktoren haben einen Einfluss auf die Ausprägung unserer Resilienz. Hierzu zählen personale Faktoren, Umwelteinflüsse und Prozessfaktoren. Dabei werden unsichere Bindungen, geringe kognitive Fertigkeiten und eine geringe Fähigkeit zur Selbstregulation als eher negative Faktoren betrachtet. Zudem zählen Armut, Migration, der Einfluss bestimmter Ideologien, Religionen sowie Traumata zu Faktoren, die einer gesunden Resilienz nicht förderlich sind.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Säulen der Resilienz 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz wird auch bezeichnet als die Kompetenz, potentiell widrige Umstände und Situationen gut zu überstehen und daran zu wachsen. Sie stützt sich auf verschiedene Säulen, wie z.B. die Fähigkeit zur Empathie, eine gewisse Selbstwirksamkeitserwartung und Zielorientierung, die Fähigkeit zur Emotionsregulierung, einen bestimmten Optimismus sowie die Fähigkeit zur Selbstregulation und Impulskontrolle. Ferner spielen auch Ressourcen und persönliche Kompetenzen eine wichtige Rolle, wie beispielsweise ein soziales Netzwerk. Im Bereich der sozialen Kompetenzen könnte man bereits ansetzen, um Resilienz zu stärken, indem kommunikative Fähigkeiten trainiert werden. Selbstregulation kann ebenfalls trainiert werden, indem Affirmationen angewendet werden. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resiliente Grundhaltung 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um die eigene Resilienz zu entwickeln, ist es notwendig, eine gewisse Grundhaltung an den Tag zu legen. Diese spiegelt sich auch in den Säulen der Resilienz wider und umfasst beispielsweise die Akzeptanz dessen, was ist, als grundlegende Fähigkeit. Resiliente Menschen wissen mit Misserfolgen umzugehen und übernehmen Verantwortung für sich und ihre Handlungen, grenzen sich aber gleichzeitig auch von anderen Menschen ab. Sie sind in der Lage, ihre Zukunft zu planen und können eine Opferhaltung erkennen, hinterfragen und auch wieder verlassen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-homegroundsco-5200285.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Säulen der Resilienz stärken 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           1. Impulskontrolle:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            resiliente Menschen haben die Fähigkeit, ihre Impulse zu kontrollieren. Somit können sie auch bei Ablenkung und erhöhtem Druck fokussiert arbeiten. Sie sind zielorientiert und bringen Dinge zu Ende. Für die Impulskontrolle stehen verschiedene Tools zur Verfügung. Diese können im Rahmen einer kognitiven Verhaltenstherapie gemeinsam erarbeitet und etabliert werden. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           2. Emotionsregulation:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu lenken, ist für resiliente Menschen zentral. Hierbei sollen Emotionen nicht unterdrückt werden, sondern die Fähigkeit gestärkt werden, mit unangenehmen Gefühlen umzugehen, diese auszuhalten und zu überwinden, sodass es den Menschen danach wieder gut  geht. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           3. Optimismus:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            resiliente Menschen haben ein Grundvertrauen darin, dass sich Dinge zum Positiven wenden und sie wissen demzufolge auch, dass Optimismus eher zum Ziel führt. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           4. Analyse von Misserfolgen:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            resiliente Menschen erkennen, was nicht funktioniert und analysieren die Ursachen des Misserfolges. Sie können dann die Vorgehensweise entsprechend so verändern, dass das gewünschte Resultat erreicht wird. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5. Zielorientierung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            klare Ziele sind essentiell für resiliente Menschen. Durch Rückschläge lassen sie sich nicht entmutigen. Ziele sind klar strukturiert und in Teilziele heruntergebrochen, denen konkrete Aufgaben zugeordnet sind. Resiliente Menschen wissen jedoch auch, wann sie ein Vorhaben aufgeben oder ein Ziel anpassen müssen und verfallen nicht in Frustration. Sie sind in der Lage, ihre Ziele anzupassen und entsprechend weiterzuverfolgen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           6. Soziale Kompetenz:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ein soziales Netzwerk und ein sicherer Umgang mit anderen Menschen, der von Empathie geprägt ist, ist eine essentielle Eigenschaft von resilienten Menschen. Zu verstehen, warum der andere so tickt wie er tickt und gegebenenfalls auch die Perspektive zu wechseln, kann sehr hilfreich dabei sein, das soziale Umfeld zu einer wichtigen Ressource zu machen. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           7. Opferhaltung:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            resiliente Menschen sind sich ihrer Verantwortung für ihr Leben und ihr Schicksal bewusst und wissen, dass sie durch ihr eigenes Verhalten die Dinge in ihrem Leben zum Besseren ändern können. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wie können wir Resilienz trainieren? 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um Emotionen zu lenken und Impulse zu kontrollieren, sollten Sie sich Ihrer Trigger bewusst werden und entsprechende Tools und Gegenmaßnahmen einüben und verankern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um eine optimistische Grundhaltung zu etablieren, beschäftigen Sie sich zunächst mit Ihren Glaubenssätzen und formulieren diese in positive Sätze um. Mithilfe von Affirmationen können Sie diese neuen Glaubenssätze verankern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um mehr Zielorientierung in Ihr Leben zu integrieren, nutzen Sie beispielsweise eine Zielmatrix und arbeiten Ihre Ziele, Teilziele und entsprechende Handlungsschritte konkret aus. Beschäftigen Sie sich außerdem bereits im Vorfeld mit möglichen Problemen und Stolperschwellen, die sich Ihnen auf dem Weg zu Ihrem Ziel in den Weg stellen könnten. Visualisierung und Manifestation können Ihnen helfen, Ihre Ziele zu erreichen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           5 Dinge, die Sie heute tun können, um Ihre Resilienz zu stärken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In der kognitiven Verhaltenstherapie stehen uns zahlreiche Tools zur Verfügung, um gemeinsam an Ihrer Resilienz und psychischen Widerstandsfähigkeit zu arbeiten. Sie möchten sich zu diesem Thema beraten lassen? Schreiben Sie mir gerne eine Nachricht! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr lesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://amzn.to/3HCinGC" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/61iVQN6KL0L._SY466_.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/51F2FsvdOEL._SY466_.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Buch- oder Hörbuchempfehlungen habe ich persönlich getestet und für meine Leser:innen ausgewählt. Einige Links in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Als Amazon-Associate verdiene ich an qualifizierten Einkäufen eine Provision.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 26 Dec 2022 13:59:15 GMT</pubDate>
      <author>183:769208756 (Karina Haufe)</author>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/resilienz</guid>
      <g-custom:tags type="string">Burnout,Kognitive Verhaltenstherapie,Psychosomatik München,Resilienz,Widerstandsfähigkeit,Psychotherapie München,Burnout München,Burnout-Therapie,Karina Haufe,Krankheitsangst</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-hamid-tajik-7916386.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-eva-bronzini-6161872.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Soziale Kontakte trotz sozialer Phobie?</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/soziale-phobie</link>
      <description>Die soziale Phobie ist eine Angststörung, bei der Betroffene Angst vor der prüfenden und wertenden Meinung des Umfeldes haben.  Der Artikel erklärt Symptome, Entstehung und Therapiemöglichkeiten.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  
         Soziale Kontakte trotz sozialer Phobie?
        &#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-d%C6%B0%C6%A1ng-nh%C3%A2n-1510149.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Phobien sind Angststörungen, die auf ein bestimmtes Objekt oder eine gezielte Situation gerichtet sind. Im Falle der sozialen Phobie heißt das, dass Betroffene eine übermäßige, meist irrationale Furcht vor sozialen Situationen oder einer Leistungsbeurteilung haben. Dazu zählen Situationen wie Essen und Sprechen in der Öffentlichkeit, aber auch exzessive Angst vor Prüfungen, einer Konferenz und bei der Teilnahme in kleinen Gruppen wie einer Party oder im Klassenraum gehören dazu.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Oft wird davon ausgegangen, dass sich dahinter nur eine Schüchternheit versteckt. Doch wo die Grenze zwischen Schüchternheit und einer sozialen Phobie verläuft, erfahren Sie, wenn Sie weiterlesen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Angst vor sozialen Situationen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die soziale Phobie ist eine Angststörung, bei der Betroffene Angst vor der prüfenden und wertenden Meinung des Umfeldes haben. Sie empfinden also eine übertriebene Angst vor sozialen Situationen, in denen sie jegliche Art von Leistung erbringen müssen. Diese Furcht taucht bei ihnen auf, obwohl sie wissen, dass ihnen keine echte Gefahr droht. Dennoch könnten sie sich entweder selbst blamieren oder von anderen Personen durch deren Beurteilung erniedrigt werden. Deshalb treten Symptome wie Herzrasen, Schweißausbrüche und Schamesröte auf. Diese Anzeichen werden dann deutlich extremer wahrgenommen als sie tatsächlich sind. Daraufhin folgt das typische Vermeidungsmuster: Anstatt sich einer gewissen Situation zu stellen, ist es für Betroffene oft leichter auszuweichen. Doch dadurch schränkt sich der Patient oder die Patientin selbst immer weiter ein und das tägliche Leben leidet darunter. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schüchternheit oder soziale Phobie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele von uns haben sich schon einmal unwohl gefühlt, wenn sie einen Vortrag halten mussten oder eine wichtige Prüfung anstand. Auch beim Telefonieren mit unbekannten Personen hatte vermutlich jeder schon einmal ein mulmiges Gefühl im Bauch. Dabei ist Schüchternheit ein Charakterzug, der mit Ruhe und Scheu in Verbindung gebracht wird. Personen, die schüchtern sind, verhalten sich demnach eher zurückhaltend und introvertiert, also sehr ähnlich wie Menschen, die eine soziale Phobie haben. Wo die Grenzen genau liegen, ist nur schwer zu sagen. Jedoch empfinden ruhige Menschen ihre Schüchternheit nicht als störend, sondern eher als eine liebliche Persönlichkeitseigenschaft. Eine soziale Phobie hingegen ist einschränkend und hinderlich, da permanent versucht wird, angsteinflößende Situationen zu vermeiden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entstehung und Verlauf: Denkstile und Erwartungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die soziale Phobie gehört zu den häufigsten Angststörungen. Sie zeigt sich meist schon sehr früh im Kindes- oder Jugendalter, hingegen sind Neuerkrankungen nach dem 25. Lebensjahr nur sehr selten. Die Krankheit verläuft chronisch und meist über einen sehr langen Zeitraum, so ist die Dauer von 20 – 30 Jahren nicht ungewöhnlich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Ursachen für eine Entstehung sind sehr vielfältig und auch individuell zu betrachten. Ein Zusammenspiel von genetischen Faktoren, Persönlichkeitsmerkmalen (zum Beispiel Schüchternheit), bestimmte Denkstile, wie große Erwartungen an sich selbst oder auch ein negatives Selbstbild, aber auch die Erziehung können Gründe dafür sein. Oft sind es auch dramatische und unangenehme Erfahrungen aus der Vergangenheit, die zu einer sozialen Phobie führen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hat sich dieses Störmuster erstmal entwickelt, ist es schwer, es wieder loszuwerden. Nicht ohne Grund ist die Dauer bis zur Genesung sehr lange. Wie bereits oben erwähnt, tendieren Personen mit einer sozialen Angststörung dazu, Situationen, die ihnen Unwohlsein bereiten, möglichst zu vermeiden. Das führt jedoch auch dazu, dass mit Einschränkungen im alltäglichen Leben zu rechnen ist. So muss davon ausgegangen werden, dass Betroffene sich vom sozialen Umfeld, also auch von Familien und Freunden, zurückziehen und somit die Freizeitgestaltung darunter leidet. Die Krankheit hinterlässt auch im Beruf ihre Spuren, wodurch vermehrt mit Krankschreibungen und mit einer allgemein verminderten Produktivität am Arbeitsplatz zu rechnen ist. Im Ernstfall kann es auch zu einer Berufsunfähigkeit kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agoraphobie oder soziale Phobie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agoraphobie, auch bekannt als Platzangst, kennzeichnet sich durch exzessive Angst vor öffentlichen Orten, Situationen und Menschenansammlungen, aus denen Agoraphobiker beim Auftreten einer Panikattacke oder ähnlicher Symptome nur noch schwer oder mit großer Schande entfliehen können. Sie leiden unter unerwarteten Angstsymptomen, für die sie keine offensichtliche Erklärung finden können. Der große Unterschied zu Menschen, die an einer sozialen Phobie erkrankt sind, liegt darin, dass diese die Ursachen ihrer Ängste hingegen genau benennen können. Betroffene einer sozialen Phobie können also Symptome einer Panikattacke erkennen und reagieren daraufhin bewusst mit einer Vermeidung. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Agoraphobiker erleben ihre Panikattacke als kurze Phase, die mit intensiven Gefühlen verbunden ist. Außerdem versuchen sie Orte, an denen sie keine Fluchtmöglichkeit erkennen, vehement zu vermeiden. Stattdessen geht es für Menschen mit einer sozialen Phobie eher darum, Anonymität zu erlangen. Sie würden sich also in einer großen Menschenmenge wohl fühlen, solange sie unerkannt bleiben können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-alexander-zvir-11674299.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Therapiemöglichkeiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die gute Nachricht ist, dass eine soziale Phobie behandelbar ist, auch wenn es ein langer Weg ist und viel Zeit benötigt wird. Dabei ist zu beachten, dass dieser Weg schrittweise und mit viel Üben gegangen werden muss. In einer Therapie wird versucht, das Vermeidungsverhalten zu stoppen und zu lernen, mit den Ängsten umzugehen. Dazu ist es wichtig, offen zu sein und sich vor einer Konfrontation nicht zu scheuen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine bewährte Methode, dies zu erreichen, ist die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           kognitive Verhaltenstherapie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            . Hier wird der Patient dabei unterstützt, seine eigenen Befürchtungen zu hinterfragen und dazu ermutigt, sich aktiv seinen Ängsten zu stellen. Innerhalb der kognitiven Verhaltenstherapie werden hierbei sehr erfolgreich
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Expositionsverfahren
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            eingesetzt. 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein weiterer Ansatz ist die
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           lösungsfokussierte Kurzzeittherapie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Wie bereits der Name sagt, geht es bei dieser Methode darum, die Lösung des Problems ins Zentrum der Therapie zu nehmen. Die Gedanken des Klienten werden also durch Fragen des Therapeuten auf Wünsche, Ziele und Ressourcen gelenkt. So werden gemeinsam Lösungswege ausgearbeitet, die Betroffene in ihrem täglichen Leben umsetzen können.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Es gibt jedoch auch andere therapeutische Möglichkeiten, um eine Besserung zu erzielen. Für eine Beratung sprechen Sie mich gerne an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind Sie von sozialer Phobie betroffen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sie haben das Gefühl, selbst betroffen zu sein? Gerne stehe ich Ihnen zur Verfügung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr lesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/41KEqf7LWyS._SY466_.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/81N9T-yUqkL._SY466_.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Buch- oder Hörbuchempfehlungen habe ich persönlich getestet und für meine Leser:innen ausgewählt. Einige Links in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Als Amazon-Associate verdiene ich an qualifizierten Einkäufen eine Provision.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 15:03:36 GMT</pubDate>
      <author>183:769208756 (Karina Haufe)</author>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/soziale-phobie</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kognitive Verhaltenstherapie,Psychosomatik München,Psychotherapie München,Karina Haufe,Verhaltenstherapie München</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-d%C6%B0%C6%A1ng-nh%C3%A2n-1510149.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-d%C6%B0%C6%A1ng-nh%C3%A2n-1510149.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>3 Tipps gegen Aufschieben, die wirklich helfen - Prokrastination aus psychodynamischer Sicht</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/prokrastination</link>
      <description>Viele Methoden sollen gegen Prokrastination helfen - doch sind die wenigsten von Ihnen dauerhaft erfolgreich. Dieser Artikel gibt Anregungen, um die Funktion des Aufschiebens zu verstehen und Tipps, die wirklich helfen.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  
         3 Tipps gegen Aufschieben, die wirklich helfen - Prokrastination aus psychodynamischer Sicht
        &#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/student-g06e4439f9_1920.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Viele Methoden sollen dagegen helfen - doch sind die wenigsten von Ihnen dauerhaft erfolgreich gegen die Prokrastination, also das Aufschieben von Handlungen. Die Prokrastination zählt zu den Arbeitsstörungen und umfasst auch das endgültige Abschließen von eigentlich bereits beendeten Arbeiten. Sie zählt zu den Alltagsneurosen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Durch Arbeit und Schaffen erzeugen wir als Menschen uns selbst, tragen etwas von uns nach außen und zeigen uns. Was kann dazu führen, dass dieser Schaffensprozess gestört wird?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Ein Blick auf die psychodynamische Sicht kann uns mehr Aufschluss über die vielfältigen Funktionen des Aufschiebens geben und uns dadurch in die Lage versetzen, grundlegend und langfristig etwas an der Prokrastination zu verändern.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Betroffene berichten oft, dass ein innerer Druck, eine Nervosität sie davon abhält, Vorhaben anzugehen. Auch Perfektionismus kann die eigene Schaffenskraft bremsen und dazu führen, sich lieber mit anderen Dingen abzulenken. So verursacht ein hoher perfektionistischer Anspruch immer auch Selbstzweifel. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Allein schon der bevorstehende Beginn bestimmter Arbeiten kann unseren inneren Kritiker auf den Plan rufen. So gehören Arbeitshemmungen unabdingbar zu kreativen Schaffensprozessen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Innere Konflikte und unbewältigte Gefühle als Ursache für Prokrastination
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine unbewusste Arbeitsstörung ist hierbei weniger Auflehnung gegen eine verordnete Pflicht als vielmehr
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ausdruck eines inneren Konflikts
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Das Aufschieben ist in dem Fall auch als eine Handlung und damit als Ausagieren zu verstehen. Ausagieren findet immer dann statt, wenn Geschehnisse, Gefühle noch nicht integriert werden können, noch nicht vollständig verstanden oder verarbeitet wurden. Wenn prokrastinieren also immer wieder an der Tagesordnung ist, kann es sinnvoll sein, zu prüfen, welcher innere Konflikt sich dahinter verbergen mag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fremde Idealvorstellungen tarnen sich als unsere Wunschvorstellungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich kann es auch hilfreich sein, sich zu fragen: “Will ich das eigentlich?” oder “Muss ich das wirklich?” Möglicherweise glaubt man nur, etwas zu wollen, weil das Gewollte einer Idealvorstellung entspricht. Doch auch diese Vorstellung hat irgendwo ihren Ursprung. Und vielleicht ist sie gar nicht wirklich unsere Idealvorstellung, sondern wir haben sie übernommen. Auch bei unbewusst an uns übergebenen Aufträgen durch beispielsweise unsere Familie kann es zu einem inneren Konflikt kommen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schuld und Trennungskonflikte hemmen Erfolge
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein dritter Ansatz zum Verstehen der Funktion der Prokrastination ergibt sich aus dem Nicht-Abschließen von eigentlich bereits fertig gestellten Arbeiten. Schuld und Trennungskonflikte können entstehen, wenn es darum geht loszulassen. Die Schule oder das Studium beenden, bedeutet, die Eltern zu verlassen. Dies kann mit Schuld oder Verlustangst einhergehen und Erfolge nahezu unmöglich machen. Zudem ist es auch möglich, dass Arbeiten nur mit Hilfspersonen abgeschlossen werden können - auch hier als Repräsentanten der elterlichen Fürsorge. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mehr lesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
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  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Buch- oder Hörbuchempfehlungen habe ich persönlich getestet und für meine Leser:innen ausgewählt. Einige Links in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Als Amazon-Associate verdiene ich an qualifizierten Einkäufen eine Provision.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 11 Jul 2022 11:35:39 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/prokrastination</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kognitive Verhaltenstherapie,Psychosomatik München,Prokrastination,Psychotherapie München,Verhaltenstherapie München</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/business-g12cf73600_1920.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/business-g12cf73600_1920.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Emotionales Essen</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/emotionales-essen</link>
      <description>Emotionales Essen - Wenn Essen eine andere Funktion als Nahrungsaufnahme hat und an Emotionen gekoppelt ist.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h1&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emotionales Essen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Wenn Essen eine Funktion über die Nahrungsaufnahme hinaus erhält, kann dies problematisch werden und zu einem gestörten Essverhalten führen. 
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Essen als Genuss
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind wir mal ehrlich: Gibt es etwas Wohltuenderes als eine duftende, wärmende, selbst gekochte Mahlzeit im Beisein unserer Liebsten? Essen wird schon seit Beginn der Menschheitsgeschichte auf  unterschiedlichste Weise zelebriert. Es bringt uns Menschen zusammen, versorgt uns mit Energie, erhält im Optimalfall unsere Gesundheit und steht primär für Genuss. Das liegt zum einen an den Nährstoffen, die uns von innen heraus versorgen, aber vor allem an den Erinnerungen, wie gesellschaftliches Zusammenkommen, Familienabende etc., die wir mit Essen verbinden. Kulinarische Köstlichkeiten sind für viele von uns täglich kleine Lichtblicke und erhalten unsere Lebensqualität. Doch wieso gibt es dann so viele Menschen, die ein gestörtes Verhältnis zu Essen haben?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verlust der Intuition
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Tagtäglich werden wir alle mit neuen Informationen im Hinblick auf die „richtige“ Ernährungsweise überrollt. Paleo, High-Carb-Low-Fat, vegan, 30 Bananen am Tag, raw-diet und viele weitere Ernährungstrends kursieren auf sozialen Plattformen, in Zeitschriften und anderen Quellen. Hinzu kommen Aspekte wie empfohlene Kalorienbilanzen, Diättipps von Laien - oder auch - sog. Rollenbilder auf Instagram &amp;amp; Co.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch wenn man sich vielleicht zunächst nicht bewusst damit auseinandersetzen will, dringen diese Themen immer wieder in unser Unbewusstes ein und wir entwickeln eine Neigung dazu, unser eigenes Essverhalten zu reflektieren. Häufig vergleichen wir uns dann auch mit anderen Menschen und integrieren mehr und mehr rationales Denken in unser eigenes Essverhalten. Das hat zur Folge, dass wir nicht mehr aus Intuition essen, sondern vielmehr nach bestimmten Ideologien bzw. Empfehlungen.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein typisches Beispiel wäre hier die „empfohlene Rationsmenge“. Wenn man sich an einen Richtwert hält und diese Menge isst, obwohl man danach vielleicht noch nicht satt ist – oder andersherum – völlig überisst, verliert man das Vertrauen in das eigene Bauchgefühl. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-rafael-barros-1841423.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Emotion als Faktor beim Essen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Frage, die man sich selbst immer mal stellen kann, ist:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           „Esse ich gerade, weil ich Hunger habe, oder bin ich eigentlich schon satt?“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Denn genau dann filtert man eigenständig heraus, ob das Essen – neben dem Hungergefühl - von anderen Gründen geleitet wird. Oft steht bei Menschen das Essen mit Erlebnissen aus der Vergangenheit in Verbindung. Ein Beispiel: Damals hat man Glückseligkeit verspürt, als man mit den Eltern ein Eis gegessen hat. Infolge dieses Ereignisses kann es sein, dass man sich ein Eis holt, wenn es einem nicht gut geht, um wieder glücklich zu sein. Die Lust bezieht sich eigentlich auf dieses Gefühl bzw. diese Erinnerung, jedoch nicht auf das Eis an sich. Hierbei spricht man von emotionalem Essen. Dieses Gefühl von „Es ist alles gut“ prägt uns Menschen schon seit der Steinzeit, denn damals bedeutete Essen, dass man wieder einmal Erfolg im Kampf ums Überleben hatte. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Essen als Ausgleich – Angewohnheiten
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Viele kennen das Problem, weiter zu essen, obwohl sie gar keinen Hunger mehr haben. Das kann mehrere Beweggründe haben. Neben dem weit verbreiteten Essen aus Langeweile wäre da noch das Gefühl von Kontrolle, welches wir vielleicht in anderen Bereichen des Lebens gerade nicht verspüren. Insbesondere Menschen mit Zwangsneurosen neigen dazu, ihren Kontrollverlust mit Essen zu kompensieren. Aber auch der Belohnungsaspekt spielt eine entscheidende Rolle. Nach einem stressigen und vielleicht auch unschönen Tag sehnen sich Betroffene nach einer großen, befriedigenden Mahlzeit, die wieder Glücksgefühle weckt und somit die allgemeine Stimmung verbessert.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zuletzt kann Essen auch als eine Art der Ablenkung dienen, wenn wir Themen, die uns mental belasten, aus dem Weg gehen möchten. Im Englischen bezeichnet man dies auch als „coping-mechanism“. Dieser Begriff bezeichnet das Essen als eine Art der Problemlösung. Wenn Betroffene mehrmals pro Woche Essattacken haben, in denen in sehr kurzer Zeit eine große Menge Nahrung konsumiert wird, könnte es sich um eine Binge-Eating-Störung handeln, bei der therapeutische Hilfe angeraten ist.  
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Alternative Strategien
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein erster Ansatz wäre es, dem Gefühl, welches mit dem Appetit gekoppelt ist, genauer auf den Grund zu gehen bzw. sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Dabei hilft es, herauszufinden, welches Gefühl denn in dem Moment wirklich da ist. Wenn kein Gefühl spürbar ist, können sich Betroffene auch ihrer Gedanken bewusstwerden und von den Gedanken auf Gefühle schließen. Als nächsten Schritt kann man die Verbindung zwischen dem Essen und der damit verbundenen Ereignisse trennen und sich die Emotionen auf anderen Wegen „holen“. Anti-Stress-Bälle, Spaziergänge, Kontakt zu Menschen oder auch Bewegung sind nur wenige Beispiele für vergleichbare Methoden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umsetzung solcher Ausgleiche
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Essen impliziert Energie. Wenn man abends erschöpft ist und deshalb direkt zu Essen greift, um die Reserven wieder aufzufüllen, wäre es bspw. sinnvoller sich einen kurzen „power nap“ (Tagschlaf) zu genehmigen. Dies erlauben sich viele nicht, da sie denken, dass sie dann ihre Pflichten vernachlässigen, jedoch sind 10-15 Minuten meist schon vollkommen ausreichend. Falls dies trotzdem nicht möglich erscheint, könnten Betroffene allgemein mehr Ruhe in den Alltag integrieren und auch präventiv an Stressmanagement und Erholung arbeiten, um einen Schlafmangel im Vorhinein zu verhindern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was tun bei einem „Rückfall“?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Im Falle des Überessens oder eines sog. „Binge“, sollte man auf keinen Fall das Essverhalten restriktiveren beziehungsweise exzessiv trainieren, um die Kalorienbilanz wiederherzustellen, oder seine Schuldgefühle auf diese Weise zu beseitigen. Betroffene sollten sich der Situation bewusstwerden, sie hinnehmen und dann wie sonst üblich fortfahren. Natürlich ist es okay, mehr Gemüse zu implementieren, um der Gesundheit etwas Gutes zu tun, aber auch das sollte mit Genuss erfolgen. Zusätzlich könnte einem die Fragestellung „Was darf ich aus der Situation lernen?“ eine neue, hilfreiche Sichtweise bieten. Essen ist Nahrung, Energie, Kraft und nicht nur Kalorien. Sich das bewusst zu machen, ist einer der wichtigsten Ansatzpunkte.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-marta-dzedyshko-2067396.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fühlen Sie sich betroffen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Falls Sie sich während des Artikels in einem oder mehreren Punkten angesprochen fühlen, ziehen Sie therapeutische Hilfe in Erwägung. In meiner Praxis habe ich mich auf gestörtes Essverhalten und Essstörungen spezialisiert und unterstütze meine Patient:innen mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie oder auch der lösungsfokussierten Kurzzeittherapie. Gemeinsam finden wir den Weg zurück in ein balanciertes Essverhalten. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Selbstreflexion
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn Sie auf mehr als zwei Fragen mit „Ja“ geantwortet haben, biete ich Ihnen gerne an, sich zu diesen Themen von mir beraten zu lassen und Ihnen zu helfen. Schreiben Sie mir gerne eine unverbindliche Nachricht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buchtipps zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://amzn.to/3UEHz7d" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/31UGCpMRY8L._SY466_.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a href="https://amzn.to/3OlP7rp" target="_blank"&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/81GGCEmwARL._SY466_.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
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    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/51j0HC1RudL.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alle Buch- oder Hörbuchempfehlungen habe ich persönlich getestet und für meine Leser:innen ausgewählt. Einige Links in diesem Blogartikel sind sogenannte Affiliate-Links. Als Amazon-Associate verdiene ich an qualifizierten Einkäufen eine Provision.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-emotionales-Essen.jpg" length="176473" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Fri, 07 May 2021 15:13:27 GMT</pubDate>
      <author>183:769208756 (Karina Haufe)</author>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/emotionales-essen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Essstörung,Ernährung,Psychosomatik München,Kognitive Verhaltenstherapie,Psychotherapie München,Karina Haufe</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-emotionales-Essen.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-emotionales-Essen.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Die ständige Furcht vor einer Krankheit – wenn uns die Angst nicht mehr loslässt</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/krankheitsangst</link>
      <description>Der Artikel befasst sich mit der Angst vor Krankheiten und wie sie sich äußert. Gerade in der heutigen Zeit ist das Thema präsenter denn je. Weltweit erleben wir gerade kollektiv die Angst vor dem Erkranken und den Folgen daraus. Da die Angst vor einer Erkrankung nicht irreal, also keine Imagination ist, lässt sich mitunter nur schwer differenzieren, ob es sich um eine berechtigte Angst handelt oder diese schon eine pathologische, also krankhafte Form angenommen hat.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Der Artikel befasst sich mit der Angst vor Krankheiten und wie sie sich äußert. Gerade in der heutigen Zeit ist das Thema präsenter denn je. Weltweit erleben wir gerade kollektiv die Angst vor dem Erkranken und den Folgen daraus.  Da die Angst vor einer Erkrankung nicht irreal, also keine Imagination ist, lässt sich mitunter nur schwer differenzieren, ob es sich um eine berechtigte Angst handelt oder diese schon eine pathologische, also krankhafte Form angenommen hat.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn die Gedanken nur noch um Krankheiten kreisen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Beobachten Sie Ihren Körper akribisch und permanent auf Symptome? Nehmen Sie jede spürbare Köperfunktion genauer unter die Lupe? Füttern Sie Google mit den unterschiedlichsten Symptomen und fragen sich, was das für eine Krankheit sein könnte? Suchen Sie Ihren Körper ständig nach eventuellen Auffälligkeiten ab? Fühlen Sie sich ständig bedroht und wissen eigentlich gar nicht, wovon genau? Dann kann es sein, dass Sie eine Krankheitsangst entwickelt haben, für die Sie sich Hilfe suchen können und mit der Sie nicht allein fertig werden müssen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Psychodynamische Sichtweise und Formen der Krankheitsangst
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Erkrankung ist ein vielschichtiges Phänomen und betrifft komplexe Verhältnisse vom Körper und der Psyche. Äußern kann sich das auf verschiedenste Weise. Sie spüren Symptome, obwohl Sie ärztlich von oben bis unten durchgecheckt wurden und offenkundig keine Erkrankung vorliegt. Trotzdem fühlen Sie sich bedroht, es fühlt sich alles diffus und eruptiv an, als würde etwas aus einem ausbrechen wollen, so wie bei einer auftretenden Panikattacke. Oder aber Sie leiden unter Zwängen, vermeiden bestimmte Situationen, weil Sie Angst vor Erkrankungen haben oder beobachten sich täglich ganz genau innerlich wie äußerlich, ob Sie Symptome oder andere Auffälligkeiten an sich ausmachen können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-cottonbro-3951381.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Woher kommt die Angst? Frühkindliche Entwicklung für ein gesundes Körper-Emotional-Empfinden
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir auf die Welt kommen, spüren wir körperliche Vorgänge in uns, denen wir noch keine Bedeutung geben können, sie sind für uns noch nicht greifbar. Wir fühlen zum Beispiel einen unangenehmen Druck oder ein Ziehen im Magen, was uns erst einmal Angst macht und wir schreien los. Unsere Bezugsperson (meist die Eltern) bewerten für uns das Schreien als Hunger, geben uns etwas zu Essen und das unangenehme körperliche Ziehen im Magen hört auf. Der Vorgang wiederholt sich so lange, bis uns das körperliche Symptom – hier eben Druck im Bauch, vertraut ist und wir lernen, dass dies das Hungergefühl ist. Hier hat eine Bewertung einer Emotion mit einem körperlichen Symptom stattgefunden. So lernen wir nach und nach, was normale körperliche Vorgänge sind und können sie einordnen. Als Erwachsener beschreiben wir unsere Emotionen so häufig mit körperlichen Symptomen, man hat zum Beispiel Wut im Bauch, Angst schnürt einem die Kehle zu oder Trauer drückt einem in der Brust. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Störungen im Entwicklungsprozess und Auslöser für die Entwicklung der Erkrankung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;a href="" target="_blank"&gt;&#xD;
      
           Fällt die Bezugsperson weg oder vollziehen sich andere Störungen in diesem Prozess, die uns helfen, die körperlichen Zustände zu bewerten und einzuordnen, entwickeln wir selbstständig Strategien zur Selbstberuhigung. Diese äußern sich meist in zwei verschiedenen Formen, entweder im Rückzugsverhalten oder im Vermeidungsverhalten.
          &#xD;
    &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Mensch hat als Kind nicht gelernt, sich richtig spüren zu können. Wenn im Erwachsenenalter beunruhigende Situationen auftreten, die Angst machen, wird im Außen jemand gesucht, der uns beruhigen kann; zum Beispiel ein Arzt, der benennt, beruhigt und für die Person reguliert. Ausgangspunkt ist oft gar nicht die Angst vor der Erkrankung, sondern ein diffuses und für uns nicht zuordenbares Gefühl einer unsichtbaren Bedrohung, welches unser Sicherheitsgefühl gefährdet. Denn Angst ist ein Wächtersystem – es warnt und sensibilisiert uns für Gefahren.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
             
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie die Emotionen sich über körperliche Symptome ausdrücken
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn wir nun etwas Unbekanntem und Bedrohlichem ausgesetzt sind, wirkt das im sympathischen Nervensystem (Sympathikus), das für schnelle Reaktionen wie Flucht zuständig ist. Es reagiert nun mit einem hohen Erregungsniveau und bildet körperliche Symptome wie Schwindel, Schwitzen oder Kurzatmigkeit aus. Diese Symptome wiederum belegen, dass wirklich etwas nicht stimmt und wir tatsächlich krank sein müssen. Das ist nun ein Zirkel aus selbst verstärkender Bestätigung und wird als Angstkreis bezeichnet. Eine Diagnose vom Arzt hat damit eine angstbindende Funktion und gibt eine gewisse Ordnung und Sicherheit wieder zurück und erscheint dem Suchenden wie eine erlösende Offenbarung. Die Krankheitsangst wird damit gebraucht und wir finden im Arzt eine Bindung, die nicht so einfach wieder aufgegeben werden kann. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Angsterkrankung individuell und im Kollektiv
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In den meisten Fällen sind solche Ängste individueller Natur und betreffen das eigene Ich-Gefühl. Die Kernangst ist die psychische Auslöschung, also die reine Todesangst. Daher haben Betroffene oft das Gefühl, eine tödliche Erkrankung zu haben, da dies ihr Inneres widerspiegelt. Sie werden destruktiv und werden im Inneren vom eigenen Ich attackiert, woraus auch Selbsthass und Selbstzerstörung resultieren können.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Anders verhält es sich, wenn die Angst im Kollektiv auftritt. Hier sind die Krankheiten nicht zufällig, sondern in ein Netz aus Bedeutungen eingesponnen. Begründet sind kollektive Angsterkrankungen durch die Kultur, durch das Kollektiv um uns herum. Sie können aber auch mannigfaltig, also auf verschiedenste Arten, resultieren. Am Beispiel Corona ist diese kollektive Angst gut zu sehen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kann eine Therapie bei der Erkrankung helfen und wie wirksam ist sie?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In vielen Fällen kann die Angst bearbeitet werden. Dafür werden die Gefühle der Sicherheit nachgeholt und internalisiert, also sich neue Werte und Normen angeeignet und verinnerlicht. Die Gefühlszustände können bearbeitet werden, indem bestehende Lebenssituationen und die eigene innere Welt benannt, verstanden und dann haltgebend unterstützt werden. Auch mithilfe der kognitiven Verhaltenstherapie, die ich in meiner Praxis anbiete, können Ängste wirkungsvoll bearbeitet werden. Die Exposition wäre hier eine mögliche Technik, die zur Anwendung kommt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sind Sie von Krankheitsangst betroffen (F45.2)?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Finden Sie sich in den genannten Symptomen wieder und möchten professionellen Rat in Anspruch nehmen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buchtipps zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-nandhu-kumar-3991311.jpg" length="421645" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Wed, 03 Mar 2021 18:05:56 GMT</pubDate>
      <author>183:769208756 (Karina Haufe)</author>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/krankheitsangst</guid>
      <g-custom:tags type="string">Kognitive Verhaltenstherapie,Psychosomatik München,Psychotherapie München,Somatoforme Störungen,Karina Haufe,Hypochondrie,Krankheitsangst</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-nandhu-kumar-3991311.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/pexels-nandhu-kumar-3991311.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was hat Sport mit psychischer Gesundheit zu tun?</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/sport-psyche</link>
      <description>Nach dem Sport fühlen sich die meisten von uns besser. Warum genau das eigentlich so ist und welche positiven psychischen Langzeitwirkungen regelmäßige Bewegung haben kann, erfahren Sie in diesem Artikel.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          5 Gründe, warum Sport der Psyche helfen kann
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Yoga.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Nach einem stressigen und langen Tag sind Sie erschöpft und beschließen, den abendlichen Sport ausfallen zu lassen und es sich lieber auf dem Sofa gemütlich zu machen? Das sollten Sie sich besser nochmal überlegen, denn Sport bietet viele Vorteile, von denen Sie besonders nach einem Tag, an dem Sie sich ausgelaugt fühlen, profitieren könnten. Neben Ablenkung und guter Laune, kann er auch Ihre psychische Gesundheit verbessern, was sich auch auf lange Sicht positiv auf Ihr Leben auswirken kann. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Im Folgenden präsentieren wir Ihnen 5 der wichtigsten Gründe, warum Sport helfen kann und was er für einen Einfluss auf Ihre Psyche haben kann. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ablenkung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Sport ist eine optimale Ablenkung von den aktuellen Problemen im Leben, die helfen kann, zumindest für eine Zeit lang abzuschalten und sich zu entspannen. Sport erfordert Konzentration, um die Übungen richtig auszuführen und die richtigen Muskeln zu aktivieren. So ist es zum Beispiel wichtig, darauf zu achten, seine Bauchmuskulatur anzuspannen oder den Rücken gerade zu halten. Außerdem werden beim Sport Hirnareale verwendet, welche sonst weniger benutzt werden. Der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Frontalkortex
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           als Beispiel, der für die Grübeleien und negativen Gedanken zuständig ist, bekommt während des Sports kaum Aufmerksamkeit. Deshalb nehmen diese Gedanken beim Sport automatisch ab. So werden Sie zumindest für diese Zeit Ihre Sorgen vergessen und den Stress reduzieren können. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Gute-Laune-Botenstoff
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für unsere gute Laune ist ein Botenstoff namens
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Serotonin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verantwortlich. Zu seiner Bildung wird die Aminosäure
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           L-Tryptophan
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            benötigt. Diese muss dabei zuerst die Blut-Hirn-Schranke passieren. Hierbei steht sie in Konkurrenz zu anderen Aminosäuren, die das gleiche Ziel haben. Jedoch kann immer nur eine begrenzte Menge der Aminosäuren diese Schranke passieren. Da beim Sport die „großen“ Aminosäuren vorwiegend in den Muskeln aktiv sind, ist mehr Platz für das L-Tryptophan und es kann in größerer Menge die Blut-Hirn-Schranke passieren. Hiermit erhöht sich die Bildung von Serotonin und damit verbessert sich auch unsere Stimmung.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Beim Sport werden außerdem weitere Botenstoffe wie
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Endorphine
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            und
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Dopamin
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ausgeschüttet, die sowohl einen schmerzlindernden Effekt haben, als auch die Laune verbessern können. Zudem wird die Ausschüttung von Stresshormonen, zum Beispiel Kortisol, verringert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Sporttherapie-Muenchen.jpg" alt=""/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Schutz vor psychischen Erkrankungen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Psychische Erkrankungen haben oft eine Veränderung im Gehirn zur Folge, so wird zum Beispiel bei der Depression der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Hippocampus
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            verkleinert. Regelmäßiger Sport kann diese Veränderung verhindern, da durch ihn dieser Teil des Gehirns wieder an Volumen zunimmt. Des Weiteren werden sowohl neue
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Nervenzellen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            als auch mehr Synapsen gebildet. Die Verbindung von Neuronen und Synapsen wird auch als
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Neuroplastizität
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           bezeichnet, die bei Depressionen zum Beispiel verringert ist. Durch Sport kann sie aber wieder verbessert werden. In Folge dessen können durch Sport psychische Erkrankungen nicht verhindert oder geheilt werden, aber er kann durchaus einen erheblichen Beitrag bei der Prävention und der Verbesserung dieser leisten und die Lebensqualität der Betroffenen verbessern. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Entspannung
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Obwohl der Körper während der Bewegung temporär zusätzlichem Stress ausgesetzt ist, kann diese trotzdem Ihre Entspannung beeinflussen. Denn durch den Sport werden mehr unserer körpereigenen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Cannabinoide
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           produziert, die wiederum für Entspannung, Regeneration und Gelassenheit sorgen. Es wird vermutet, dass der Cannabinoid-Rezeptor 1, der beim Andocken von den Cannabinoiden aktiviert wird, maßgeblich zum Löschen negativer Erinnerungen beiträgt. Wenn sich bei Sport die Zahl dieser erhöht, können mehr Rezeptoren aktiviert werden und somit mehr negative Erinnerungen beseitigt werden. Werden diese Rezeptoren, die man vor allem in den Hirnregionen findet, blockiert, kann dies zu schweren Angststörungen führen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Verbesserung Ihrer psychischen Gesundheit
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Doch bei all den physiologischen Mechanismen, die Sport mit sich bringt, möchten wir die psychischen Wirkfaktoren nicht außer Acht lassen. Vom sozialen Faktor, der übrigens auch im Onlinetraining nicht zu kurz kommt, über die Ablenkung von negativen Gedanken und Stress, mehr Inspiration, sowie einer sinnvollen Tagesstruktur bis zur Erhöhung der Selbstwirksamkeitserwartung - Sport hat ein unermessliches Verbesserungspotenzial auf unsere psychische Gesundheit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nun sind Sie dran!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Das nächste Mal, wenn Sie nach einem langen, stressigen Tag völlig erschöpft nach Hause kommen und nicht im Traum daran denken, Sport zu machen, rufen Sie sich diesen Artikel in Ihr Gedächtnis und denken Sie an all die positiven Veränderungen, die Sport auf Ihr Leben haben kann. Schon nach einigen Minuten werden Sie sich besser fühlen und trotz anfänglicher Unlust weitermachen. Dabei muss es gar kein super intensives Intervall-/Krafttraining sein. Eine leichte Yogaeinheit oder eine Nordic-Walking-Runde reichen schon aus. Wichtig dabei ist, dass Sie einen Sport treiben, der Ihnen Spaß macht, denn sonst können die positiven Auswirkungen ausbleiben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bitte beachten Sie, dass Sport kein Heilmittel für eine psychische Erkrankung ist. Besonders bei Essstörungen oder zusätzlichen körperlichen Beschwerden, wie Herzproblemen, kann Sport die Situation sogar verschlimmern. Außerdem kann die Antriebslosigkeit im Rahmen einer Depression zum Beispiel verhindern, dass Sie motiviert sind, überhaupt Sport zu treiben. Somit ist Sport ein effektiver, aber kein alleiniger Teil einer Behandlung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Umso wichtiger ist es, einen Therapeuten aufzusuchen, mit dem Sie zusammen Ihre Therapiemethoden besprechen. So können mögliche negative Auswirkungen verhindert und ein Sportprogramm sinnvoll gestaltet werden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In meiner Praxis berate ich Sie auch zu geeigneten sporttherapeutischen Maßnahmen und zu maßgeschneiderten Bewegungskonzepten.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sie haben Fragen oder möchten sich beraten lassen?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buchtipps zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Sport.jpg" length="318678" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Tue, 02 Mar 2021 08:34:58 GMT</pubDate>
      <author>183:769208756 (Karina Haufe)</author>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/sport-psyche</guid>
      <g-custom:tags type="string">Sporttherapie,Sport,Psychosomatik München,Kognitive Verhaltenstherapie,Psychotherapie München,Bewegung,Burnout München,Karina Haufe</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Sport.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Sport.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kraft tanken im Wald: Gibt es DIE Waldtherapie?</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/waldtherapie</link>
      <description>Spätestens  seit der Corona-Krise ist Waldbaden in aller Munde. Was hat es mit dem neuen Trend auf sich und  ist das Potenzial groß genug um von Therapie zu sprechen?</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Waldbaden als Therapie?
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           33 Prozent Deutschlands sind von Wald bedeckt. Das entspricht über 90 Milliarden Bäumen: eine unvorstellbare Zahl. Doch rund 58 Prozent der deutschen Bevölkerung leben, Stand 2017, in Städten mit mehr als 20.000 Einwohnern. Für viele von diesen wird der Ausflug in den Wald oder in die Berge zu einem echten Erlebnis. Ein neuer Trend ist auch die Waldtherapie und das Waldbaden. Was hat es mit diesen Begriffen auf sich? Ist das Wort „Therapie“ gerechtfertigt? Welche Effekte hat ein Waldbesuch auf uns? Und wie können wir ihn erleben? 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Karina-Haufe-Waldtherapie-cc0f5658.jpg" alt="Psychotherapie München Waldbaden"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Waldtherapie und Waldbaden 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ﻿
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    
          ﻿
          &#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für viele ist ein Waldbesuch nichts Alltägliches mehr und damit scheint auch der Hype der Waldtherapie entstanden zu sein. Die einen verwenden den Wald als „Co-Therapeut“ in einer Psychotherapie, andere bieten Entspannungskurse an. Eine eindeutige Definition oder Beschreibung gibt es nicht: Jeder versteht und interpretiert Waldtherapie etwas anders.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Ursprung der Waldtherapie ist das „Shinrin yoku“ aus Japan. Übersetzt heißt es so viel wie Waldbaden. Auch wenn es mit Schwimmen eher weniger zu tun hat, geht es stattdessen um das „Eintauchen“ in den Wald. In Japan gibt es diese Heilmethodik schon seit 1982 und ist dort, ebenso wie in den USA und Südkorea, auch als Therapiemethode anerkannt. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Spezielle Heil- und K
           &#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
      
           urwälder
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ﻿
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch in Europa werden Heil- und Kurwälder, die bisher vor allem im asiatischen Raum zu finden waren, vermehrt aufgebaut. Der erste europäische Heilwald befindet sich in der Nähe des Ostseebads Heringsdorf auf Usedom und wurde 2016 eröffnet. Dort finden sich Therapieplätze, Ruhegelegenheiten und Kletterparcours.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Für die Bezeichnung eines Heil- und Kurwaldes sind verschiedene Kriterien erforderlich. Vorreiter dafür ist in Deutschland Mecklenburg-Vorpommern. Zu den Voraussetzungen gehören: bestenfalls ein Mischwald, nicht zu dicht bewachsen mit viel Licht, Farbenreichtum, Biodiversität und verschiedene Formen und Höhen sowie unterschiedlichen Strukturen der Pflanzenwelt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um das Gefühl des Waldbadens zu erreichen, ist aber vor allem auch das individuelle Gefühl wichtig. Schließlich hat jeder andere Präferenzen und Vorlieben und benötigt individuelle Gegebenheiten, um sich im Wald erholen und entspannen zu können. Das macht das Finden von allgemeinen Kriterien schwierig. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Wald.JPG" alt="Psychotherapie München Waldbaden"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Positive Effekte des Waldes
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ﻿
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Studien wurden positive Effekte des Waldes beziehungsweise vor allem der Luft untersucht. Ein Aufenthalt im Wald soll Stress mindern, das Stresshormon Kortisol reduzieren, den Blutdruck senken und den Puls verlangsamen. Einigen Studien zufolge wird dies den sogenannten Terpenen zugeschrieben, sie sollen das Immunsystem stärken und zusätzlich die Anzahl der weißen Blutkörperchen erhöhen. Terpene sind chemische Verbindungen, die von den Pflanzen abgegeben werden. In einer Studie wurde die Wirkung von Waldluft auf Probanden in einem Hotelzimmer untersucht und dabei die erhöhte Anzahl weißer Blutkörperchen festgestellt. Kritisiert wird jedoch, dass die Menge an Terpenen im Wald zu niedrig sei für die in der Studie erzielte Wirkung. Die Ursache der erhöhten Immunantwort könnte stattdessen eine andere sein: der Duft des Waldes ruft in vielen Fällen eine positive Assoziation hervor und ist mit schönen Erinnerungen verbunden, was zu einem positiven Effekt führt und damit auch zu der erhöhten Menge an Killerzellen. Von klein auf verbinden wir den Wald mit einem schönen Spaziergang mit den Eltern und später als Ort der Auszeit von der Arbeit oder als Ort zur körperlichen Betätigung, sei es zum Joggen, Wandern, Rad fahren oder Nordic Walking. Eine Studie von Barak im Jahr 2006 hat genau diese positiven Emotionen mit der verbesserten Immunantwort verbunden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Auch die Gedächtnis- und Aufmerksamkeitsleistung steigert sich nach einem Aufenthalt im Wald. Dies ist vor allem auf die Geräuschkulisse zurückzuführen, die die meisten, vor allen die Städter unter uns, tagtäglich umgibt und die im Wald schlichtweg ausbleibt und zu mehr Fokus führt.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Problematisch ist bei vielen durchgeführten Studien zum Thema Waldbaden und Waldtherapie, dass sie in Japan und dem asiatischen Raum durchgeführt wurden. Jedoch ist die Bewaldung dort ganz anders im Gegensatz zu den europäischen Wäldern. Dadurch ist der Rückschluss auf Terpene wohl auch nicht einfach auf die europäische Bewaldung übertragbar.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Um diese nicht zu verleugnenden positiven Effekte, egal welche Ursache sie haben, zu erzielen, werden mindestes 30 Minuten im Wald, zweimal die Woche empfohlen. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kritik gegenüber dem Begriff der Therapie
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Kritisch sehe ich vor allem den Begriff der (Wald-) Therapie. Auch wenn die positiven Effekte nicht von der Hand zu weisen sind, ersetzt der Wald keine Therapie bei ernsthaften psychischen Problemen. Nach Oxford Languages wird Therapie als „Verfahren, Methode zur Heilung einer Krankheit“ bezeichnet. Und gerade das Wort Heilung erscheint in Bezug auf den Aufenthalt in einem Wald übertrieben.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wissenschaftlich nicht belegt ist auch die Behauptung, dass verschiedene Baumarten verschiedene Wirkungen haben. Die einen sollen den Geist schärfen, die anderen entspannen. Den Wald als Ort der Entspannung, der Bewegung und des Ausgleichs zu nutzen ist hingegen sehr überzeugend und hat mit Sicherheit auch positive psychische Effekte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese verbesserte Psyche hat auch Einfluss auf das körperliche Wohlbefinden und kann zur Unterstützung gegen Krankheiten genutzt werden, jedoch nicht als eigenständige Therapie. Der Wald lässt sich somit als Primär- und Sekundärprävention nutzen, das heißt, um Krankheiten vorzubeugen und entgegenzuwirken. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Nordic Walking den Wald erleben
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Möglichkeit, den Wald für sich zu nutzen, ist das Nordic Walking. Es bietet sich für Jung und Alt an, für fitte Menschen und weniger sportliche. Das Genießen des Waldes zusammen mit der leichten körperlichen Aktivität wird von vielen Teilnehmern als besonders angenehm empfunden. Man kann den Wald förmlich in sich aufnehmen und ihn durch die zurückgelegte Strecke erkunden und kennenlernen. Dabei lernt man viel über den Wald und sich selbst. Von den gesundheitlichen Vorteilen des Nordic Walkings, die nachweislich auch einen Effekt auf die Psyche haben, ganz zu schweigen. Das bietet, auch wenn es nicht dem klassischen Waldbaden entspricht, eine entspannende Möglichkeit den Wald kennen- und wahrnehmen zu lernen. Nebenbei erfahren Sie Vieles über die Geheimnisse und das Leben des Waldes selbst.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Der Wald bietet eine Erholungsmöglichkeit, die viele von uns schon seit Jahren oder Jahrzehnten in dem immer hektischeren und lauteren modernen Leben nutzen. Dieses Erlebnis kam nicht erst mit dem Trend der Waldtherapie. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Buchtipps zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <enclosure url="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Waldtherapie.JPG" length="300292" type="image/jpeg" />
      <pubDate>Thu, 23 Jul 2020 15:29:34 GMT</pubDate>
      <author>183:769208756 (Karina Haufe)</author>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/waldtherapie</guid>
      <g-custom:tags type="string">Burnout,Psychosomatik München,Psychotherapie München,Verhaltenstherapie München</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Wenn Erlebnisse zu traumatischen Erfahrungen werden - PTBS (Posttraumatische Belastungsstörung)</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/posttraumatische-belastungsstoerung</link>
      <description>In diesem Blogartikel lesen Sie, was die akute und die posttraumatische Belastungsstörung ist, welche Arten und Symptome es gibt und wie Psychotherapie helfen kann.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Situationen als Auslöser für Traumata
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           In diesem Blogartikel lesen Sie, was die
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            akute
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           und die
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            posttraumatische Belastungsstörung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ist, welche Arten und Symptome es gibt und wie Psychotherapie helfen kann.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           Situationen, die ein Trauma auslösen können, sind definiert als solche Situationen, die jeden Menschen treffen können und eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, ein Trauma auszulösen.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           Vor allem vor nicht-menschengemachten Ereignissen ist niemand geschützt. An einer Naturkatastrophe, wie zum Beispiel einem Erdbeben, Tsunami oder Sturm, trifft keinen Menschen die Schuld. Trotzdem können sie bei einigen Menschen zu einem Trauma führen, meist zu einer akuten Belastungsstörung, und die nachfolgend näher erklärte Symptomatik von Flashbacks, Alpträumen oder genereller Unruhe auslösen. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           Prädestiniert für die Verursachung einer PTBS sind
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            menschengemachte
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           Ereignisse. Dazu gehören unter anderem
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gewalt, Missbrauch, Amokläufe
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           oder Ähnliches. Dabei wird das Vertrauen der Menschen in die Welt und die Gesellschaft so stark verletzt, dass eine vernünftige Verarbeitung des Geschehenen kaum möglich ist. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-PTBS.jpg" alt="Psychotherapie München Posttraumatische Belastungsstörung"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          2 Typen von Traumata und deren Entstehung
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Nicht jeder Beteiligte eines Ereignisses muss eine PTBS ausbilden. Häufig kommt es zu einer kurzen Belastungsstörung, die sich meist von allein wieder zurückbildet und verschwindet. Das ist die akute Belastungsstörung, die einige Minuten, Stunden, Tage oder maximal 4 Wochen andauern kann.  Aus dieser kurzen Episode kann allerdings eine PTBS entstehen. In den meisten Fällen entwickelt sich diese innerhalb von 6 Monaten nach dem Erleben des Ereignisses. Im Grunde ist eine Gedächtnisstörung dabei die Hauptursache, Betroffene haben eine zu starke Erinnerung an das Geschehene. 
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Trauma-Typ-1 versus Trauma-Typ-2
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Unterschieden werden grundsätzlich zwei Typen von Traumata: Der Trauma-Typ-1 beschreibt ein
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           punktuelles Ereignis
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          , beispielsweise einen
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Überfall
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          oder das Zeuge sein bei einem Überfall. Der Trauma-Typ-2 ist durch wiederkehrende, andauernde Ereignisse definiert, wie zum Beispiel wiederkehrender sexueller
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Missbrauch
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          oder auch
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Kriegsgefangenschaft
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          . Durch die Wiederholung der Situationen wird das Ereignis intensiviert. Daher gibt es in diesem Trauma-Typ eine deutlich höhere Rate an PTBS.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Ausprägungen von Belastungsstörungen
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Grundsätzlich gibt es drei verschiedene Ausprägungen der Belastungsstörung: die akute, die posttraumatische und die komplexe posttraumatische Belastungsstörung. Davon abzugrenzen ist unter anderem die Anpassungsstörung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Als eigenständige Diagnose wird die komplexe posttraumatische Belastungsstörung erstmals im ICD-11 aufgenommen werden.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die akute und die posttraumatische Belastungsstörung, die als Trauma-Typ-1 und 2 bezeichnet werden, findet sich im ICD-10 unter den Schlüsseln F43.0 für die akute Belastungsstörung und F43.1 für die posttraumatische Belastungsstörung. Für diese gibt es gut erprobte Methoden der Behandlung.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Gespraechstherapie-Muenchen.jpg" alt="Psychotherapie München Traumatherapie"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          F43.1 Wie kommt es zu einer posttraumatischen Belastungsstörung? 
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Posttraumatische Belastungsstörungen sind eine mögliche Folgereaktion auf traumatische Situationen oder Ereignisse. Die Ursache muss sich nicht auf eine Situation beschränken, sondern kann auch durch mehrere ausgelöst werden. Außerdem muss man diese nicht zwangsläufig selbst erlebt haben. Auch das Miterleben eines traumatischen Ereignisses kann eine PTBS auslösen.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Flashbacks – ein typisches Symptom der PTBS
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Das ungewollte, erneute und eindringliche und Durchleben der Situation, sogenannte Flashbacks, bei denen man das Gefühl hat, wieder in der Ursprungssituation zu sein, ist eines der typischen Symptome einer PTBS. Dabei wird das Erlebnis auch mit den Sinnen wahrgenommen. Man kann
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Gerüche, Geräusche, Bilder
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          und seine eigene Angst erneut spüren, sehen und in dem Moment diese Einbildungen nicht von der Realität unterscheiden. Solche Flashbacks lassen sich triggern, das heißt, sie können durch Situationen, die ähnlich zu der traumatischen sind oder durch Geräusche oder Gerüche ausgelöst werden.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Alpträume und Sympathikus-Reaktionen
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Weitere Symptome sind sich wiederholende Alpträume, eine geringe Toleranz gegenüber Themen oder Ereignissen, die dem traumatischen sehr nahekommen oder auch physiologische Reaktionen, wie höherer Puls oder Schwitzen. Diese werden auch Sympathikus-Reaktionen genannt. Der Sympathikus des menschlichen Körpers ist evolutionär bedingt dafür zuständig, Prozesse des Kampfes, der Flucht oder auch der Angst zu unterstützen. Andere nicht benötigte Prozesse werden in dieser Zeit herunterreguliert. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die Gesamtheit dieser Symptome übt starken Stress und Belastung auf Betroffene aus. Folgen sind emotionale Taubheit, das heißt, man zieht sich zurück, verliert seine Interessen und fühlt sich teilnahmslos. Um den stressigen und belastenden Situationen aus dem Weg zu gehen, kommt es zu umfangreichem Vermeidungsverhalten.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          F43.0 Akute Belastungsstörung
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Auch die akute Belastungsstörung ist eine mögliche Folgereaktion auf ein traumatisches Erlebnis. Das Hauptmerkmal liegt darin, dass die Symptome im Normalfall innerhalb weniger Tage von allein wieder abklingen. Nach DSM V, der amerikanischen Klassifikation psychischer Beschwerden, wird von einer Dauer von mindestens
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            2 Tagen, aber höchstens 4 Wochen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           gesprochen. In manchen Fällen kann sich aus dieser akuten Form eine PTBS entwickeln. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Das Einsetzen der Symptomatik beginnt normalerweise Minuten bis Stunden nach dem Erleben des traumatischen Ereignisses. Die Intensität und Ausprägung kann individuell sehr verschieden sein. Charakteristisch sind allerdings körperliche Symptome wie höherer Puls, Bluthochdruck oder Schwitzen, aber auch
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Panikreaktionen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            oder
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Schlafstörungen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            können auftreten. Diese verschwinden meist innerhalb weniger Minuten wieder, wenn Betroffene das traumatische Umfeld verlassen. In einigen Fällen kann die Symptomatik etwas länger anhalten, sollte sich allerdings nach spätestens 3 Tagen deutlich verbessert haben. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Das Zusammenspiel der individuellen und charakteristischen Symptome führt häufig zu einem Zustand einer gewissen Bewusstseinseintrübung, die mit verringerter Aufmerksamkeit, Achtsamkeit, Desorientiertheit und Fähigkeit, Reize zu verarbeiten, einhergeht. Dies führt meist zu starker Unruhe, einer Überaktivität, wie zum Beispiel Fluchtreaktionen und Rückzug. Betroffene versuchen über Rückzug und Vermeidung Situationen, die sie an das Ereignis erinnern, zu entfliehen. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Traumatherapie.jpg" alt="Gesprächstherapie München"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Differentialdiagnose: Posttraumatische Belastungsstörung versus Anpassungsstörung
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Eine Abgrenzung beider Krankheitsbilder erfolgt durch das Ausmaß und die Dauer der Symptomatik sowie den individuellen, subjektiv empfundenen Leidensdruck. Dies ist allerdings nicht so einfach, da die Anpassungsstörung ebenso wie die akute oder posttraumatische Belastungsstörung in der ICD-10 unter dem Schlüssel F43.2, den Belastungsstörungen, eingeordnet wird. 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Anpassungsstörung durch besondere, aber negative Lebensereignisse ausgelöst wird. Beispiele sind der Beginn einer schwerwiegenden Krankheit, ein Unfall, der Verlust eines geliebten Menschen, Probleme am Arbeitsplatz und in der Partnerschaft oder das Leben in einer kriminellen Umgebung. Folglich können einmalige, kontinuierliche und in Gemeinschaft auftretende Stressoren oder Ereignisse Auslöser sein.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Auftreten können diese entweder erwartet oder unerwartet. Der Umzug in eine andere Stadt ist dabei ein erwartetes, eine schwerwiegende Krankheitsdiagnose hingegen ein unerwartetes Ereignis. Um eine Symptomatik auszulösen, muss nicht nur einer dieser Stressoren allein auftreten. Es kann sich auch um mehrere handeln, die gemeinsam Ängste oder auch Gefühle von Anspannung oder Ärger auf den Betroffenen ausüben.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Die Symptomatik setzt bei der Anpassungsstörung im Normalfall innerhalb eines Monats nach Auftreten des Stressors ein und hält nicht länger als 6 Monate an. Sollte der auslösende Stressor allerdings nicht beendet oder eliminiert sein, kann sich die Symptomatik verlängern und eine depressive Reaktion hervorrufen, auch Angstreaktionen halten oft länger als 6 Monate an.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychotherapie-Muenchen-Posttraumatische-Belastungsstoerung.jpg" alt="Psychotherapie München Anpassungsstörung"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
  &lt;span&gt;&#xD;
  &lt;/span&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Hilfe durch Psychotherapie
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Dass Komorbiditäten, wie zum Beispiel depressive Episoden, Panik- oder Angststörungen oder somatische Erkrankungen ausgeschlossen sind oder zuerst therapiert werden, ist bei der Behandlung von Belastungsstörungen besonders wichtig. Diese können gleiche oder ähnliche Symptome wie die akute oder die posttraumatische Belastungsstörung haben. Auch der Konsum von Alkohol oder Drogen sollte vor einer Behandlung abgeklärt werden. Der Missbrauch dieser Substanzen kann ebenso die genannten psychischen oder körperlichen Symptome auslösen.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Schnelle Erstintervention durch Trauma-Sprechstunden
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Um die Wahrscheinlichkeit einer PTBS zu minimieren, ist es ratsam, direkt nach einem traumatischen Ereignis eine Trauma-Sprechstunde zu besuchen und über das Geschehene zu reden. Dies hilft im Normalfall bei der Verarbeitung des Erlebten. Sollte man dies nicht getan haben und eine PTBS entstanden sein, kann man sich psychotherapeutisch behandeln lassen. 
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Offene, unterstützende Gespräche in der Psychotherapie
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Einen allgemeinen Ansatz der Behandlung gibt es nicht, da die Ursachen sowie auch die Ausprägungen der Symptomatik der PTBS individuell sehr verschieden sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich helfen allerdings stützende Gespräche, die dem Betroffenen Stress, emotionalen Druck, Angst und Schuldgefühle nehmen, sehr gut. Dabei werden die persönlichen
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Ressourcen
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            zur Problembewältigung aktiviert und tragen so zur Besserung bei. Betroffene sollte man jedoch nicht dazu drängen, über das Ereignis zu sprechen. Wenn man beim Nachfragen einen Widerstand merkt, sollte man nicht weiter fragen, sondern eher anfangen, Betroffenen Mut zuzusprechen und ihnen zur Seite stehen. Unbedingt zu vermeiden ist, die Situation herunterzuspielen, denn das hilft den Betroffenen nicht. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Vermeidungsverhalten ist ein häufiger Ansatz der persönlichen Bewältigung
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ohne psychotherapeutische Unterstützung ist ein mehr oder weniger stark ausgeprägtes Vermeidungsverhalten die häufigste Folge der Symptome von Belastungsstörungen. Die Betroffenen vermeiden Situationen oder Handlungen, die sie an das Erlebte erinnern. Im Folgenden einige Beispiele dazu:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Liegt das Trauma in der Situation eines Unfalls wird beispielsweise die Stelle des Unfalls gemieden oder das Verkehrsmittel, mit dem der Unfall passiert ist. Ist man mit dem Auto auf der A2 Nähe Braunschweig verwickelt gewesen, wäre eine mögliche Reaktion darauf, dass man diesen Abschnitt der Autobahn nicht mehr nutzt. Eine extremere Vermeidungsstrategie könnte sein, dass man gar nicht mehr auf der Autobahn fährt oder sogar das Auto nicht mehr nutzt und auch in keinem Auto mehr mitfährt.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Liegt das Trauma in einer Situation der Gewalt wird beispielsweise die Person oder der Ort der Gewalt gemieden und das Anschauen von Filmen, in denen Gewalt vorkommt. Außerdem kann es passieren, dass keine Bücher mehr gelesen werden, in denen es um Gewalt geht. Das Lesen oder das Sehen der Gewalt, löst Erinnerungen aus, die Betroffene vermeiden möchten. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Könnten Sie von einer akuten Belastungsstörung betroffen sein?
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           (
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    
          F43.0)
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Könnten Sie von einer PTBS betroffen sein (F43.1)?
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Wenn mehrere der Symptome auf Sie zutreffen, sollten Sie therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen. Ich stehe Ihnen für weitere Informationen gerne zur Verfügung. 
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Buchtipps zum Weiterlesen
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Thu, 04 Jun 2020 16:40:37 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/posttraumatische-belastungsstoerung</guid>
      <g-custom:tags type="string">PTBS,Kognitive Verhaltenstherapie,Psychotherapie München,Posttraumatische Belastungsstörung,Karina Haufe,Verhaltenstherapie München</g-custom:tags>
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      </media:content>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gratifikationskrisen, Gender-Gap und Glaubenssätze - 3G ebnen den Weg in den Burnout</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/burnout-erkennen</link>
      <description>Ein Burnout ist nicht immer leicht zu diagnostizieren. Erfahren Sie in diesem Artikel, welche Kriterien für einen Burnout sprechen und ob Sie gefährdet sind. Lesen Sie über Möglichkeiten alternativer Therapiekonzepte.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Burnout erkennen - wenn der Job krank macht
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ein Burnout ist nicht immer leicht zu diagnostizieren, da die Symptome auch zu anderen psychischen Erkrankungen passen. Im heutigen Blogartikel erfahren Sie, was ein Burnout ist, wie sich dieser äußert und welche Bewältigungsstrategien es gibt.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Eine einheitliche Definition eines Burnouts gibt es nicht, im ICD-10 gehört er zur Kategorie Z73 als „
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Ausgebranntsein
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           “ – gemeinsam mit dem „
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Zustand der totalen Erschöpfung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ". Aktuell wird Burnout als reine Zusatzdiagnose oder Rahmendiagnose, nicht als alleinige Diagnose gestellt. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Mit den folgenden drei, immer wiederkehrenden
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Symptomen,
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           wird er ab 2022 in der ICD-11 international klassifiziert:
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ol&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Emotionale Erschöpfung, wie Müdigkeit oder Schlappheit 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Zynismus, das heißt, man wird zunehmend zynisch gegenüber Arbeitsaufgaben und Kollegen 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Distanzierung gegenüber der Arbeit, die man ausübt. Daraus resultieren eine deutlich geringere Identifikation und eine verringerte Arbeitsleistung, die sich zum Beispiel in fehlerhafter Arbeit äußert 
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ol&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Zusammengefasst handele es sich dann um ein Syndrom aufgrund von „
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet werden kann
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ".
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Alle diese Symptome können auch bei anderen psychischen Erkrankungen auftreten. Die Diagnose Burnout ist folglich schwer zu stellen und die Krankheit nicht leicht abzugrenzen, da die Beschwerden anderen Erschöpfungszuständen und Erkrankungen stark ähneln. Es muss also gut geprüft werden, ob solche vorliegen oder in die Symptomatik hineinspielen. Auch körperliche Beschwerden sollten dabei abgeklärt werden.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           Im Allgemeinen geht es bei einem Burnout um die Äußerung der Symptomatik im Zusammenhang mit  bezahlter Lohnarbeit, aber auch unbezahlter Care-Arbeit. Darunter fallen Aufgaben im Job, im Haushalt oder in der Schule/Universität. Die Pflege von Angehörigen oder ein anstrengender Freundeskreis würden hier eher nicht zu den Ursachen gezählt werden. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Kann jeder betroffen sein?
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ab dem Zeitpunkt der Einschulung kann grundsätzlich jeder Mensch, unabhängig von Alter, Geschlecht, Bildungsgrad oder Beruf einen Burnout entwickeln.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          3 Entstehungsfaktoren von Burnout
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           Prinzipiell besteht bei der Entstehung eines Burnouts ein starker Zusammenhang mit Arbeitsüberforderung, Erschöpfung und einer
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gratifikationskrise
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Das heißt, man steckt mehr in die Arbeit hinein, als man am Ende dabei herausbekommt. Es fehlt die Wertschätzung der eigenen Arbeit. Auch Ideenklau oder Ungleichbehandlung von Frauen können zu Gratifikationskrisen führen. Das Verhältnis kommt hierbei aus dem Gleichgewicht und führt zu verminderter Leistungsbereitschaft und allgemeinem Leistungsabfall. Dies sind Faktoren für einen klassischen Burnout. Im Bereich der mangelnden Wertschätzung und der Ungleichbehandlung würde sich auch das Thema
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Gender-Gap
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           , z.B. Gender Paygap oder Gender Caregap ansiedeln. Hierbei geht es um die Ungleichbehandlung von Frauen hinsichtlich ihrer Gehälter und hinsichtlich des Umfangs an sogenannter unbezahlter Care-Arbeit, die sie leisten.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           Nicht zuletzt haben Sie in letzter Zeit sicher häufiger den Begriff
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Glaubenssätze
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           gehört. Hierbei geht es um unsere inneren, tief verwurzelten Grundannahmen und sogenannten Programme, die uns helfen unseren Alltag zu meistern und zu überleben. Diese können dazu führen, dass wir es nicht schaffen, aus dysfunktionalen Mustern auszubrechen. Als Beispiel seien hier folgende Glaubenssätze genannt:
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           - Ich muss alles perfekt machen.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           - Ich brauche keine Hilfe.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           - Ein Indianer kennt keinen Schmerz.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      
           - Wenn ich will, dass es perfekt ist, muss ich es selbst erledigen.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font color="#000000"&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Solche tief in uns verankerten Glaubenssätze können dazu führen, dass wir uns in einer Burnout-Spirale stetig weiter nach unten bewegen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Des Weiteren gibt es zwei Sonderformen: 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Bei einem
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Pseudo-Burnout
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           ist beispielsweise eine Depression die Ursache der Symptomatik. Betroffene fühlen sich bei der Arbeit schnell überfordert, haben Schwierigkeiten bei der Ausführung von Aufgaben und sind generell erschöpft. Da diese Symptome sehr auf einen klassischen Burnout hindeuten, wird die Ursache dieser fälschlicherweise in der Arbeit gesehen. Allerdings ist der eigentliche Grund dieser Beschwerden die Depression. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ein Burnout kann zu einem
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Notfall
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           werden, wenn man trotz Symptomatik weiterhin ohne differenzierte Abklärung arbeiten geht. Betroffene werden weiter dauerhaft mit vielen Aufgaben konfrontiert, was zu einer akuten, starken Verschlechterung des Zustandes führen kann. Ein solcher Extremzustand wird mit absoluter Erschöpfung beschrieben. Vor allem in diesem Fall ist es essentiell wichtig, neben der Burnout-Symptomatik auch auf Begleiterkrankungen wie Depressionen oder andere psychische Störungen zu untersuchen. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Möglichkeiten der Prävention
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich muss festgehalten werden, dass auch die arbeitsbezogene und
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             individuelle Prävention
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            einen großen Einfluss auf die Bewältigung eines Burnouts hat und dieser nicht zwangsläufig ein Thema für die Psychiatrie oder eine psychotherapeutische Behandlung ist. Zur Prävention zählen allgemeine Ansätze zur
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Stressreduktion
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            und eine frühzeitige Schaffung eines Bewusstseins für den Umgang mit Stress. Am besten fängt man bereits in der Schule an, den Schüler:innen zu vermitteln, welche Wege und Mittel es allgemein gibt und wie man es schafft, ausreichend Entspannungsphasen und Ausgleichsphasen in den Alltag einzubauen. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Ein Burnout muss nicht zwangsläufig von einem Psychiater diagnostiziert werden. Hausärzt:innen können in den meisten Fällen erst einmal in beratender Funktion fungieren und auf Angebote der Stressreduktion oder der Krankenkassen hinweisen. Außerdem kann man sich selbst mit der individuellen Situation auseinandersetzen und analysieren, wo belastende Faktoren und Schwierigkeiten liegen, wie man sie selbst verbessern und eine höhere Work-Life-Balance erlangen kann. Da dies häufig sehr schwer ist, ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe zu suchen.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Lösungsfokussierte Kurzzeit-Therapie
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Die lösungsfokussierte Kurzzeittherapie stellt eine Alternative zu anderen Psychotherapieformen dar. Sie wird angewandt, wenn die Symptomatik noch nicht weit fortgeschritten ist. Dabei wird der Fokus auf die
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Lösungen, Ziele und Ressourcen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           gelegt und weniger auf die genaue Auseinandersetzung mit dem Problem an sich. Dies hilft dabei, den schon vorhandenen Veränderungswillen der Patient:innen zu unterstützen und schnell und effizient zu einer Lösung des Problems zu kommen.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Sind Sie Burnout-gefährdet? (ICD-10 Z73)
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Sollten Sie mindestens 2 dieser Fragen mit „Ja“ beantwortet haben oder die oben genannten Symptome auf Sie zutreffen, sprechen Sie mich gerne an. In einem persönlichen Gespräch kann ich Ihnen helfen, eine geeignete therapeutische Strategie für Sie zu finden.  
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Sie möchten sich beraten lassen oder suchen Hilfe? Schreiben Sie mir eine unverbindliche Nachricht. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Buchtipps zum Weiterlesen
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;</content:encoded>
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      <pubDate>Fri, 13 Mar 2020 10:19:51 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.privatpraxis-haufe.de/burnout-erkennen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Burnout,Burnout-Therapie,Burnout München,Karina Haufe,Psychologische Yogatherapie,Psychologische Yoga-Therapie,Kognitive Verhaltenstherapie,Verhaltenstherapie München</g-custom:tags>
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Psychosomatik und somatoforme Störungen</title>
      <link>https://www.privatpraxis-haufe.de/psychosomatik-und-somatoforme-stoerungen</link>
      <description>Dauerhafte seelische Belastungen können körperliche Beschwerden verschiedenster Art auslösen. Leiden Sie dauerhaft an körperlichen Symptomen, die sich medizinisch nicht oder nicht ausreichend erklären lassen, könnte es sich um eine somatoforme Störung handeln. In diesem Artikel erfahren Sie alles Wissenswerte über das Krankheitsbild der somatoformen Störung und die Psychosomatik sowie über Therapiemöglichkeiten.</description>
      <content:encoded>&lt;h1&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Keine eingebildeten Kranken
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h1&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            In diesem Blogartikel möchte ich Ihnen erklären, worum es sich bei psychosomatischen Problemen bzw. Störungen und bei der Diagnose „somatoforme Störungen“ handelt.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Psychosomatische Erkrankungen sind im Allgemeinen psychische Störungen, die sich durch
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            körperliche Symptome
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           äußern. Menschen reagieren dadurch beispielsweise auf
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Stress und ungelöste Konflikt
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           e. So kann zum Beispiel auch eine Essstörung psychosomatisch sein.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Als somatoforme Störung bezeichnet man funktionelle Körperbeschwerden, die sich
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            durch körperliche Ursachen nicht ausreichend erklären lassen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Oftmals kommt es hier vor, dass sich die Psychosomatik und die Psychiatrie überlappen. Einige Krankheiten werden jedoch nur in der Psychiatrie behandelt wie zum Beispiel Demenzen. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Je nachdem, ob die körperlichen oder die psychischen Beschwerden bei einer somatoformen Störung überwiegen, wird mitunter zunächst an den Körpersymptomen gearbeitet, bevor eine Psychotherapie begonnen wird. Von funktionellen Körperbeschwerden spricht man, wenn bestimmte Organe oder Strukturen im Körper nicht richtig funktionieren, aber nicht grundsätzlich in ihrer Struktur beschädigt oder verändert sind. Dennoch ist der
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Leidensdruck der Patient:innen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           , der gefühlte Schmerz echt. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Oftmals langer Leidensweg
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Oft leiden Patient:innen
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             fünf bis sieben Jahre
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            unter einer somatoformen Störung, bis die entsprechende Diagnose gestellt wird. Hier ist es sehr wichtig, richtig mit diesen Patient:innen umzugehen und nicht ausschließlich nach einer körperlichen Erklärung der Beschwerden zu suchen. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Hauptsächlich konzentrieren sich die Beschwerden auf den
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Rücken oder den Kopf
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            . Es gibt aber auch Beschwerdebilder, bei denen die Symptome immer wieder an anderen Körperstellen auftauchen. Eine Möglichkeit ist auch, dass die Symptome hauptsächlich vegetativer Art sind wie beispielsweise
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Schwindel, Herzstolpern, ständiger Harndrang, Brennen im Harnleiter, Blähungen, Durchfälle und Verdauungsbeschwerden
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            usw. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Der lange Leidensweg der Patient:innen erklärt sich aus einem Teufelskreis. Ärzt:innen, die ihren Schwerpunkt nicht in der psychosomatischen Medizin haben, könnten die Symptome eventuell nicht richtig deuten. Patient:innen fühlen sich daher
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             unverstanden
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            und die Beschwerden bleiben bestehen. Bei Patient:innen stellt sich eine Enttäuschung über die Behandelnden ein. Auch eine reine Psychotherapie, zum Beispiel eine Psychoanalyse, ist oftmals alleine nicht ausreichend, da die körperlichen Sensationen bzw. körperlichen Symptome nicht hinreichend berücksichtigt werden. Der Patient leidet also zum einen unter seinen Symptomen und zum anderen unter dem Unverständnis der Ärzte. Resultat ist das sogenannte
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             doctor shopping
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            oder doctor hopping, also das Aufsuchen vieler verschiedener Ärzt:innen und medizinischer Einrichtungen.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Hauptsächlich von somatoformen Störungen betroffen sind Menschen im frühen Erwachsenenalter. Ursächlich auslösend sind dabei oft
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            einschneidende Veränderungen
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           oder Erlebnisse. Im Säuglingsalter sind Körperbeschwerden bzw. sogenannte Körpersensationen sehr häufig. In diesem Alter lernen wir zu desomatisieren und zu mentalisieren und begreifen, dass Gefühle auch eine körperliche Komponente haben. Oftmals manifestieren sich somatoforme Störungen an der Schwelle zum Erwachsenwerden bzw. beim Abnabelungsprozess von Eltern und Haus zum ersten Mal. Von
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Resomatisierung
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           sprechen wir, wenn es zu einem Rückfall, insbesondere in sehr großen Stresssituationen, kommt und hierbei eine Somatisierung, zum Beispiel in Form von Kopfschmerzen, stattfindet.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/3ade9325ab5242ef916e2c7db0703a53/dms3rep/multi/Psychosomatisch-Muenchen-Psychotherapie-Karina-Haufe.jpg" alt="Psychotherapie München Psychosomatik" title="Psychotherapie München Psychosomatik"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Aktuelle Therapiemöglichkeiten
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Aktuell gibt es noch
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           keine rein störungsspezifische Therapie
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          ausschließlich gegen somatoforme Störungen. Zwar wird störungsorientiert gearbeitet, eine Heilung kann aber nicht fest versprochen werden. Die Therapie gestaltet sich multimodal und basiert zunächst auf der Behandlung der körperlichen Symptome und im zweiten Schritt auf der Psychotherapie. Mitunter werden schwere Krankheitsbilder auch in einer Tagesklinik oder stationär behandelt. Medikamente werden vorwiegend in der Frühphase eingesetzt, um eine symptomoptimierte Erleichterung zu verschaffen. Hierbei muss dem Patienten jedoch verständlich gemacht werden, dass keine körperliche Erkrankung behandelt wird, sondern die Stressrezeptoren beruhigt werden sollen. 
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Hauptziel der Therapie ist die Verbesserung der Lebensqualität.
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
            Patient:innen sollen in der Therapie lernen, dass nicht jede Körpersensation unbedingt ein Krankheitsbild oder ein Krankheitssymptom darstellt.
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich können auch nach einer erfolgreichen Therapie Patient:innen „anfällig“ für Rückfälle in Stresssituationen bleiben. Bei einem Drittel der Patient:innen mit langen chronischen Verläufen und einer sehr langwierigen Vorgeschichte ist keine relevante Verbesserung möglich. Neben der Behandlung der Patient:innen ist auch eine Beratung der Angehörigen notwendig. Sie benötigen Unterstützung und Mitgefühl, da sie selbst eine wichtige unterstützende Aufgabe für den Betroffenen übernehmen. Wichtig ist hier vor allem die
            &#xD;
        &lt;b&gt;&#xD;
          
             Psychoedukation
            &#xD;
        &lt;/b&gt;&#xD;
        
            und gegebenenfalls die Bibliotherapie. Sport und Entspannungsverfahren können zusätzlich helfen, die Körperpsychotherapie zu unterstützen. 
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
    &lt;div&gt;&#xD;
      &lt;font&gt;&#xD;
        
            Grundsätzlich kann man somatoforme Störungen als eine große Herausforderung innerhalb der Medizin bezeichnen, da oft ein langwieriger und aufwendiger Therapieverlauf mit Beteiligung mehrerer Ärzt:innen und Therapeut:innen notwendig ist.
           &#xD;
      &lt;/font&gt;&#xD;
    &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h2&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Somatoforme Störungen erkennen
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
&lt;/h2&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      
           Wichtig ist eine klare
           &#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Abgrenzung der somatoformen Störung von der Hypochondrie
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
      
           . Eine Frage, die hierfür gestellt werden kann, ist, ob Patient:innen unter Beschwerden oder unter der Angst leiden, dass sie eine schlimme Krankheit bekommen könnten. Mit dieser Frage lässt sich schon in einem recht frühen Stadium differenzieren, um welches der beiden Krankheitsbilder es sich handelt. Wenn die Angst deutlich über den tatsächlichen Beschwerden überwiegt, kann es sich um eine Hypochondrie handeln. 
          &#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;font&gt;&#xD;
    
          Für die Charakteristik von somatoformen Störungen hat man sich zudem auf die „
          &#xD;
    &lt;b&gt;&#xD;
      
           Didisis
          &#xD;
    &lt;/b&gt;&#xD;
    
          “ verständigt.
         &#xD;
  &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;font&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/font&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;ul&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             High disability: stark eingeschränkte Lebensqualität, vergleichbar mit Krebspatienten im stabilen Stadium
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Depression
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Disuse and degeneration: Fehlgebrauch und Abbau körperlicher Fähigkeiten
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Drug misuse: Medikamente gegen Symptome werden nicht abgesetzt
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Doctor shopping / Doctor hopping: Patient:innen suchen zahlreiche Ärzt:innen auf
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
      &lt;li&gt;&#xD;
        &lt;font&gt;&#xD;
          
             Dramatic accounts of illness: Patient:innen berichten in dramatischer Art und Weise von Beschwerden
            &#xD;
        &lt;/font&gt;&#xD;
      &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;h3&gt;&#xD;
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           Sind Sie betroffen? Kriterien für eine Somatisierungsstörung (F45.0)
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          Wie kann ich Ihnen helfen?
         &#xD;
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          In der Behandlung somatoformer Störungen höre ich mir zunächst Ihre Geschichte, Ihre Leiden und Symptome ausgiebig und in aller Ruhe an. Gemeinsam werden wir Erklärungsmodelle zur Deutung Ihrer körperlichen Beschwerden entwickeln. Mithilfe psychophysiologischer und sozialer Modelle werden Sie lernen, anders mit Ihren Körperbeschwerden umzugehen und psychologische Modelle werden ihnen helfen, die auslösenden Faktoren zu verstehen und zu bearbeiten.
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          Sie möchten sich beraten lassen oder suchen Hilfe? Schreiben Sie mir eine unverbindliche Nachricht. 
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          Buchtipps zum Weiterlesen
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      <pubDate>Fri, 24 Jan 2020 10:52:40 GMT</pubDate>
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